Der große Ratgeber für Aquarium Bodengrund [Übersicht, Aufbau, FAQ]

Ein Bodengrund im Aquarium ist die Basis für Pflanzen, Bakterien und ein natürliches Aussehen. Richtest du ein neues Aquarium ein, dann kommst du schnell an einen Punkt, wo du dich für einen Aquarium Bodengrund entscheiden musst.

Zur Auswahl stehen dir Bodengründe aus verschiedenen Materialien, Korngrößen, Farben und Eigenschaften. Jedes Material besitzt verschiedene Vor- sowie Nachteile und selbst die Korngröße einer Bodengrundart hat Einfluss auf die Entwicklung deines Aquariums.

Der Aquarium Bodengrund wird in folgende Materialien unterteilt: Sand, (feinen, mittleren, groben) Kies, Naturböden, Lavagestein sowie feinen und groben Soil. All diese Materialien besitzen einzigartige Eigenschaften, weshalb die Auswahl des richtigen Bodengrundes eine wahre Herausforderung darstellt.

Aquarium Soil, Volcanic Mineral und Sand als Beispielhafte Aquarium Bodengrundarten
Drei häufig verwendete Aquarium Bodengrund-Materialien im Aquascaping. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Ein gut strukturierter Bodengrundaufbau unterstützt dich und dein Aquarium in mehrfacher Hinsicht. Dieser erzeugt beispielsweise eine Tiefenwirkung, weshalb ein Aquarium größer wirkt, als es in Wahrheit ist. Auch die Filterwirkung, die ein Bodengrund besitzt, ist nicht zu vernachlässigen. Diese kann bei einem gut strukturierten Aufbau um ein Vielfaches größer sein, als die deines Filters. Dadurch sparst du dir die Anschaffungskosten eines großen Außenfilters und profitierst von einem stabilen biologischen Gleichgewicht.

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Was ist ein Aquarium Bodengrund?

Ein Aquarium Bodengrund ist die unterste Schicht in jedem Aquarium. Diese Ebene besitzt zahlreiche Funktionen und ist für ein stabiles Biotop unabkömmlich. Die Bodengründe, welche in der Aquaristik verwendet werden, sind speziell für den Einsatz im Aquarium entwickelt. Das bedeutet, dass diese Bodengründe frei von Schadstoffen sind und den Aquarienbewohner kein Schaden zufügen.

Dabei spiegelt sich ein Aquarium Bodengrund in verschiedenen Materialien wider. Diese bestehen entweder aus Gesteinen oder aus Erden. Ein Gestein nimmt dabei eine Vielzahl an verschiedenen Formen an. Aquariumsand und Kies bestehen aus Gestein, jedoch wird eine Grenze anhand der Korngröße gezogen. Die mineralische Zusammensetzung spielt bei der Bestimmung von Sand oder Kies keine Rolle. Soil oder Nährböden bestehen überwiegend aus Erden Vulkanischen Ursprungs. Dadurch weisen sie einen hohen Nährstoffgehalt auf und besitzen eine Vielzahl an Mineralien sowie Spurenelemente.

In der Aquaristik wird der Bodengrund nicht nur in seine Materialien Unterteil, sondern auch in aktive und passive Bodengrundarten.

Aktive Bodengrundarten

Aquarium Soil ist in der Aquaristik einzigartig, da es eines der wenigen aktiven Bodengrundsubstraten ist. Als aktives Substrat werden alle Bodengründe bezeichnet, die die Wasserwerte in irgendeiner Form beeinflussen. Soil erzeugt beispielsweise weicheres und saureres Wasser. Zusätzlich puffert es den pH-Wert und senkt ihn auf einen Wert von 6,5 bis 6,7. Dadurch erzeugt Soil ein äußerst Vorteilhaftest Wasser für die meisten Aquarienbewohner.

Passive Bodengrundarten

Zu passiven Bodengrundarten zählen Sand, Kies und Lavasteinbruch. Diese Bodengründe beeinflussen deine Wasserwerte entweder gar nicht oder nur in einem kaum spürbaren Ausmaß. Dieser Unterschied zwischen aktiven und passiven Bodengrundarten ist für dein späteres Aquarium entscheidend.

Dennoch gibt es bei passivem Bodengrund auch ausnahmen. Diese Ausnahme ist unter anderen der ADA Powersand. Im Grunde ist der Powersand eine Art Sand, jedoch zählt dieser wieder zu den aktiven Bodengrundarten, da durch den Powersand die Wasserwerte stark beeinflusst werden.

💡 Hinweis: Mittlerweile verschwimmt die Grenze zwischen passiven und aktiven Bodengrundarten. Achte deshalb besonders auf die Beschreibung der einzelnen Produkte, die dich interessieren. In der Produktbeschreibung findest du Aufschluss darüber, ob der Bodengrund deine Wasserwerte beeinflussen oder nicht. Sollten keine genaueren Angaben zu der Eigenschaft des Materials vorhanden sein, dann kannst du davon ausgehen, dass Sand, Kies und Lavasteinbruch passive Bodengründe sind, welche deine Wasserwerte nicht beeinflussen werden.

Aufgaben eines Aquarium Bodengrundes

In der Aquaristik besitzt Aquarium Bodengrund eine Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben. Im Grunde sorgt ein Bodengrund für ein stabiles Ökosystem, welches den Tieren Schutz bietet. Doch nicht nur die Tiere profitieren von einem Bodengrund im Aquarium.

Ein Aquarium Bodengrund unterstützt dich bei der Pflege deines Aquariums. Weiterhin unterstützen dich die Bakterien, welche sich in den Bodengrund ansiedeln. Dadurch werden Schadstoffe auf natürliche Art und Weise abgebaut und du sparst dir einige Wasserwechsel. Was für Vorteile, Aufgaben und Funktionen ein Aquarium Bodengrund in der Aquaristik aufweist, zeigen wir dir jetzt.

Siedlungsflächen für Bakterien

Bakterien gibt es an vielen Stellen eines Aquariums. Im Filter, auf dem Hardscape und im Aquarium Bodengrund finden sich eine Vielzahl an verschiedenen Bakterien wieder. Im Aquarium Bodengrund fühlen sich die sogenannten Filterbakterien besonders wohl, da die Bakterien die Schadstoffe, die im Bodengrund entstehen, als Nahrung nutzen.

Zum Überleben benötigen die Organismen Sauerstoff. Ein Filter bringt durch die Oberflächenbewegung Sauerstoff in das Aquarium und in den Bodengrund ein. Der Sauerstoff wird vom Filter im gesamten Becken verteilt. Selbst im Bodengrund deines Aquariums sollte eine Wasserbewegung vorhanden sein, da ansonsten die Wurzeln der Pflanzen nicht genügend Sauerstoff abbekommen und schlussendlich anfangen zu faulen. Weiterhin sterben die nützlichen Filterbakterien im Aquarium Bodengrund bei einer mangelnden Durchströmung ab und du verschwendest eine unfassbar große Filterquelle.

Falls im Aquarium eine Wasserbewegung vorhanden ist, durchströmt das sauerstoffreiche Wasser den Bodengrund. Dies bildet eine wichtige Grundlage für die Ansiedlung der Bakterien. In dem Bodengrund im Aquarium bilden sich nun Bakterien, die bei dem Schadstoffabbau helfen. Vorausgesetzt der Bodengrundaufbau im Aquarium wird so konzipiert, dass immer genügend Wasser am Bodengrund im Aquarium in Bewegung ist und die Bakterien somit Sauerstoff erhalten. Dadurch wird die Filterwirkung im Bodengrund des Aquariums gebildet und du erhältst eine größere Filterwirkung, als dein Filter jemals aufbringen könnten.

Auch durch verschiedene Aquarium Bodengrundmaterialien lässt sich die Durchströmbarkeit sowie die effektive Oberfläche verbessern, doch dazu später mehr.

💡 Anmerkung: Ein gut aufgebauter Aquarium Bodengrund unterstützt den eingebauten Filter und weist eine nicht unerhebliche Filterwirkung auf. Diese Filterwirkung des Bodengrundes verdanken wir den Bakterien, die sich ansiedeln.

Nährstoffversorgung von Pflanzen

Eine weitere wichtige Aufgabe, die überwiegend im Aquascaping zum Tragen kommt, ist die Versorgung von Pflanzen mit Nährstoffen. Dafür eignet sich besonders gut Aquarium Soil als Bodengrund. Du kannst weiterhin Flüssigdünger mit Nährstoffen in das Aquarium einbringen, jedoch stellt der Aquarium Bodengrund Soil einen Langzeitdünger für deine Pflanzen dar.

Soil besitzt viele wichtige Nährstoffe, Spurenelemente und Mineralien, die den Pflanzen über einen langen Zeitraum nach und nach zur Verfügung gestellt werden. Dadurch realisierst du ein prächtiges Pflanzenwachstum, welches über einen langen Zeitraum anhält. Außerdem erzeugt Soil ein naturnahes Klima und unterstützt damit deine Pflanzen im Aquarium zusätzlich in ihrem Wachstum.

Beeinflussung von Wasserwerten

Ein Aquarium Bodengrund dient dir nicht nur zur optischen Gestaltung deines Beckens, sondern du kannst mithilfe eines aktiven Bodengrunds deine Wasserwerte beeinflussen. Dadurch gelingt es dir mithilfe von Aquarium Soil deinen pH-Wert in einen für Tiere natürlichen Bereich einzupendeln. Außerdem ist ein aktiver Bodengrund in der Lage, dass harte Leitungswasser etwas aufzuweichen. Dennoch solltest du keine Wunder erwarten und bei einer zu hohen Karbonat- und Gesamthärte zu einer Osmoseanlage greifen. Ein großzügiger Bodengrundaufbau mit Aquarium Soil kann dich bei dem Kampf gegen zu hartes Leitungswasser unterstützen.

Fundament für Hardscapes

Das Aquarium steht, die Technik ist vorbereitet, die Pflanzen warten auf ihr neues zuhause. Doch der Aquarium Bodengrund funktioniert nicht so, wie du es dir vorgestellt hast? Dann liegt dies wahrscheinlich an einem ungünstigen Bodengrundaufbau oder einer ungeeigneten Bodengrundart.

Verwendest du Aquarium Soil in Kombination mit Volcanic Mineral, wirst du selbst komplexe Hardscape-Aufbauten oder hohe Aufschüttungen meistern können. Kies, bietet dir solche Vorteile nicht. Dieser rutscht beim Modellieren immer wieder weg, da sich dieser Bodengrund nicht stark genug ineinander verzahnt.

Aquariumsand ist ebenfalls für einen hohen Bodengrundaufbau mit Hügeln und Tälern ungeeignet. Die feinen Sandkörner finden keinen Halt. Dadurch besitzt Aquariumsand die Eigenschaft, sich nach einer gewissen Zeit langsam selbst zu ebenen. Für das Aquascaping dient er deshalb nur als Dekorationsmittel.

💡 Anmerkung: Grundsätzlich bietet ein Aquarium Bodengrund deinem Hardscape ein starkes Fundament. Du solltest jedoch vor dem Kauf bereits ein Layout im Kopf haben und gut darüber nachdenken, wie hoch der Aufbau und die Aufschüttung deines Bodens werden soll. Aquarium Soil und Volcanic Mineral eignen sich am besten für ein starkes Fundament.

Ist dein Ziel eine flache Ebene zu schaffen, auf der du dein Hardscape anordnen kannst, dann ist Aquariumsand ebenfalls sehr gut zum Modellieren geeignet. Sei dir jedoch bewusst, dass sich dieses Material nur schlecht aufschütten lässt und sich dadurch nur schwer eine Tiefenwirkung erzeugen lässt.

Halt für Pflanzen

Ein Bodengrund im Aquarium schenkt nicht nur deinem Hardscape jede Menge halt, sondern ebenso deinen Aquarienpflanzen. Dies ist bei einem neu eingerichteten Aquarium besonders entscheidend.

Wählst du als Bodengrund Aquariumsand oder Soil, dann ist das Bepflanzen deines Beckens schnell Geschichte. Solltest du jedoch Kies wählen, dann sieht die ganze Sache anders aus. Aquarium Kies schenkt deinen Pflanzen nur wenig Halt und sorgt dafür, dass deine Pflanzen zeitnah durch den Auftrieb an der Wasseroberfläche hängen. Aquariumsand und Soil schenken deinen noch jungen Pflanzen den nötigen Halt, damit der Auftrieb diese nicht nach oben reißt. Dies resultiert aus der verzahnenden Eigenschaft die diese Materialien besitzen.

Hygienemittel für Tiere

In der Aquaristik gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Tierarten. Genauso groß wie die Vielfalt sind auch die Bedürfnisse der Tiere. Einige Tierarten benötigen den Bodengrund nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als Hygienemittel. Das klingt im ersten Moment merkwürdig, dennoch gibt es einige Tierarten, die ihre Kiemen mithilfe von feinem Aquariumsand spülen. Dadurch verhindern die Tiere Entzündungen oder andere Krankheiten.

Brutstätte und Zuhause für Tiere

Deine Tiere sind tagtäglich einer Menge Stress ausgesetzt. Im Optimalfall reduzierst du den Stress durch genügend Versteckmöglichkeiten und einem sanften Start der Beleuchtung mithilfe eines Tageslichtsimulators. Doch auch ein Bodengrund im Aquarium reduziert den Stress deiner Tiere. Diese finden Schutz in Bodennähe und gerade Jungtiere benötigen eine gewisse Sicherheit, damit die sensiblen Wesen überleben.

Einige Tierarten finden nicht nur Schutz oder ein Zuhause im und am Aquarium Bodengrund, sondern es dient den Tieren auch als Brutstätte. Bei Barschen, wie den äußerst beliebten Schmetterlingsbuntbarschen, ist es immer wieder zusehen, dass sich die Tiere kleine Mulden graben und darin ihre Jungtiere aufziehen.

Anmerkung: Die Tiere sind durch ihre Instinkte an den Aquarium Bodengrund als sicheren Hafen gebunden. Weiterhin reduziert der Bodengrund im Aquarium den Stress, der auf die Tiere lastet. Einige Tiere schlafen im Bodengrund, weshalb es wichtig ist, dass du immer den geeigneten Bodengrund für die Anforderungen deiner Tiere bereitstellst.


Welche Aquarium Bodengrundarten gibt es?

Es gibt zahlreiche Bodengrundarten in der Aquaristik. Jede Art besitzt eine Vielzahl an verschiedenen Funktionen und Aufgaben in einem Aquarium. Dies hat zur Folge, dass wir dir die einzelnen Bodengrundarten nur in einer gebündelten Form darstellen können und diese auf separaten Seiten näher erläutern.

Alle Bodengrundarten weisen verschiedene Korngrößen sowie Vor- und Nachteile auf. Um dir ein Bild von allen Bodengrundarten zu machen, empfehlen wir dir, dich intensiv mit den einzelnen Arten auseinanderzusetzen.

Sand

Aquariumsand gehört zu der Gruppe der passiven Bodengründe. Das bedeutet, dass deine Wasserwerte vom Aquariumsand nicht manipuliert werden und dieser keinerlei Nährstoffe besitzt. Dies ist gerade in der Einfahrphase ein großer Pluspunkt, da ein Überschuss von Nährstoffen schnell zu einer Algenplage führt.

Aquariumsand als Bodengrund gibt es in verschiedenen Farben, Korngrößen und als aktive Bodengrundart. Dadurch bist du mit Sand extrem flexibel aufgestellt.

Für das Aquascaping ist Aquariumsand durch den Mangel an Nährstoffen nur bedingt geeignet. Es lassen sich gut Wege, Flussläufe oder markante Formen mit Sand in einem dunkleren Aquarium Bodengrund wie Soil zeichnen. Ein großer Nachteil an Aquariumsand ist die geringe Korngröße. Diese lässt die Wasserbewegung im Bodengrund zum Erliegen kommen, wodurch du dich auf Bodenfäule vorbereiten musst. Mithilfe eines Mulmsaugers wappnest du dich dagegen. Ein weiteres Hilfsmittel sind Welse. Diese durchwühlen den Sand und lassen dadurch das Wasser in geringer Form zirkulieren.

💡 Anmerkung: Es muss eine klare Abgrenzung durch ganz dünnes Plexiglas oder anderen Hilfsmitteln gemacht werden, da sich der feine Aquariumsand ansonsten mit dem Soil vermischt. Des Weiteren sollte die Korngröße nicht zu gering ausfallen, da ansonsten die Durchströmbarkeit stark abnimmt.

Berge, Täler und hohe Hardscape-Aufbauten lassen sich mit Sand kaum bis gar nicht realisieren, da sich dieser nach einer bestimmten Zeit von selbst ebnet. Pflanzenwurzeln hingegen finden im Sand starken Halt und können sich bei einer gut gewählten Korngröße prächtig entwickeln.

Aquariumsand hat keine Nährstoffe für Pflanzen, weshalb du zwingend eine Düngung benötigst, sobald du anspruchsvolle Pflanzen in deinem Aquarium halten möchtest. Dies kannst du ganz einfach über Flüssigdünger oder Düngertabletten realisieren.

💡 Tipp: Viele Aquarienbewohner fühlen sich im Sandboden besonders wohl. Gerade für Welse und andere grabende Bewohner gibt es keinen besseren Bodengrund im Aquarium.
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Vor- und Nachteile von Sand als Aquarium Bodengrund

Vorteile:

  • naturnaher Look
  • starker Halt für Pflanzenwurzeln
  • geeignet für grabende und grundelnde Fische
  • Hygienemittel für viele Tierarten
  • bietet großen Freiraum durch verschiedene Farben und Körnung
  • die gedüngte Variante ist eine Alternative zu Soil

Nachteile:

  • schlechte Wasserbewegung im Aquarium Bodengrund
  • hoher Pflegeaufwand bei zu feiner Körnung
  • geringe Filterwirkung durch wenige Bakterien

Kies

Der Aquarium Kies gehört zu der Gruppe der passiven Bodengründe im Aquarium, da er die Wasserwerte nicht beeinflusst. Dieser unterteilt sich in feine, mittlere und grobe Korngrößen. Der feine und mittlere Aquarium Kies eignet sich für Pflanzen, da diese darin gut wurzeln können. Doch einzig und allein der feine Kies eignet sich für grabende und grundelnde Aquarienbewohner. Welse können sich bei dem mittleren und groben Kies im Aquarium stark verletzen.

Der mittlere und grobe Aquarium Kies weist eine hohe Durchströmbarkeit auf, weshalb sich Bakterien dort besonders wohlfühlen. Ein Nachteil, der daraus entsteht, ist die aufwendigere Reinigung des Bodengrundes. Durch die gute Durchströmbarkeit gelangt der entstehende Schmutz, wie Kot von Fischen leicht bis in tiefere Schichten. Dieser Schmutz muss von Zeit zu Zeit mit einem Bodenreiniger abgesaugt werden.

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Vor- und Nachteile von Kies als Aquarium Bodengrund

Vorteile:

  • natürliches Aussehen
  • große Auswahl an Farben und Körnungen
  • gewährt gute Wasserzirkulation

Nachteile:

  • geringe Siedlungsfläche für Bakterien
  • bietet Pflanzen kaum Halt

Lavagestein (Volcanic Mineral)

Das Lavagestein wird umgangssprachlich auch Volcanic Mineral genannt. Dieses Material hat den Ursprung bei der Firma JBL und revolutionierte das damalige Konzept eines Bodengrundaufbaus.

Volcanic Mineral stellt die Grundlage für die meisten Auqascapes dar. Die unterschiedliche Körnung verzahnt sich stark ineinander, wodurch es eine feste Basis für Hardscapes ergibt. Außerdem wird das Lavagestein als unterste Schicht im Bodengrundaufbau verwendet, da das Wasser durch die grobe Körnung gut zirkulieren kann.

Darüber wird oftmals Soil als Bodengrund im Aquarium in grober Form und als Powder aufgebracht. Dies hat den Vorteil, dass der Bodengrund gut durchströmt wird, die Wurzeln sich im Aquarium gut ausbreiten können und zeitgleich genügend Nährstoffe durch den Soil erhalten.

Ein weiterer riesiger Vorteil ist die Oberfläche. Diese ist sehr porös, weshalb sich dort Bakterien gut ansiedeln können. Das Volcanic Mineral hat von allen Bodengrundsorten die beste Filterwirkung, da dieses Material äußerst porös ist und somit ein optimales Zuhause für Bakterien darstellt.

⚠️ Vorsicht: Für alle, die grundelnden und grabenden Fische einsetzen wollen, ist das Volcanic Mineral als Aquarium Bodengrund ungeeignet. Die Tiere würden sich durch die scharfkantigen Steine verletzen.
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Vor- und Nachteile von Lavagestein als Aquarium Bodengrund

Vorteile:

  • Große Siedlungsfläche für Bakterien
  • relativ günstig für große Menge
  • verzahnt sich und bildet starkes Fundament

Nachteile:

  • Scharfkantig und damit ungeeignet für Tiere als Deckschicht

Soil

Als Freund von stark bepflanzten Aquarien, als Aquascaper oder als Anhänger von schwierigen Unterwasserpflanzen kommst du an einem Aquarium Bodengrund wie Soil nicht vorbei. Soil ist einer der beliebtesten Bodengrundarten im Aquarium und gehört zu der Kategorie aktiven Bodengründe.

Soil ist Englisch und bedeutet übersetzt „Erde“. Diese Übersetzung ist passend, da der Aquarium Soil gebrannte Erdkügelchen sind. Diese Erdkügelchen gibt es unter der Bezeichnung „Aquarium Soil“ und „Aquarium Powder Soil“. Powder Soil erleichtert das Einpflanzen, da seine Körnung viel feiner ist, als das klassische Aquarium Soil und somit den Pflanzen mehr Halt bietet.

kleine gebrannte Erdkügelchen oder auch Soil gennant
Soil ist gebrannte Erde. Links sind zerdrückte Kügelchen und rechts ist das frische Soil zu sehen. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Für Aquascaper ist Soil als Aquarium Bodengrund wegen des hohen Nährstoffgehaltes interessant. Die Pflanzen können gut in dem lockeren Soil wurzeln. Das Wasser kann zirkulieren und wichtige Nährstoffe, die die Pflanzen benötigen, können über die Wurzeln aufgenommen werden. Außerdem wird der pH-Wert in ein für Tiere und Pflanzen optimalen Bereich gepuffert.

Aquarium Soil ist einer der besten Bodengrundarten für eine Vielzahl von Tierarten. Leider ist Soil im Vergleich zu Kies oder Sand um einiges teurer. Diesen Nachteil gleicht der Aquarium Bodengrund durch die zahlreichen Vorteile wieder aus. Überzeuge dich am besten selbst von den vielfältigen Vorteilen, die dir dieser Bodengrund zu bieten hat.

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Vor- und Nachteile von Soil als Aquarium Bodengrund

Vorteile:

  • wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus
  • enthält eine Vielzahl an Nährstoffen und Spurenelementen
  • bietet Pflanzen starken Halt
  • hohe Aufbauten und eine Tiefenwirkung realisierbar
  • pH-Wert wird reduziert und stabilisiert
  • Wasserhärte wird reduziert
  • bietet vielen Mikroorganismen und Bakterien ein Zuhause
  • niedriger pH-Wert hat das Entstehen von Ammonium anstatt Ammoniak zur Folge

Nachteile:

  • hoher Preis
  • Wirkung ist zeitlich begrenzt

Aufbau eines Aquarium Bodengrundes

Ein sinnvoller Aquarium Bodengrundaufbau ist wichtig und förderlich für das spätere Aquarium. Ein gut strukturierter und durchdachter Aufbau hat eine ungemeine Filterwirkung. Dadurch legst du einen soliden Grundstein für ein Aquarium, welches über Jahre problemlos läuft.

Besitzt du ein Zuchtbecken oder sogar ganze Zuchtanlagen, dann kannst du den Bodengrundaufbau so simpel wie möglich halten. Unter Gewissen Bedingungen kannst du komplett auf den Bodengrund verzichten, jedoch empfehlen wir jedem sich den Bedürfnissen seiner Tiere anzupassen. Der Vorteil eines nicht vorhanden Bodengrundes liegt daran, dass die Reinigung entfällt und Keime sich schlecht bilden können.

Bei einem Aquascaping hingegen ist ein Aquarium Bodengrund zwingend erforderlich, da du bereits mit dem Bodengrundaufbau eine Tiefenwirkung erzeugst. Da sich die meisten Leute für das Aquascaping oder für einen soliden Bodengrundaufbau für ein Gesellschaftsbecken interessieren, gehen wir in dem nachfolgenden Beispiel ausschließlich von einem Allrounder unter den Aufbauten aus.

⚠️ Vorsicht: Für alle, die grundelnden und grabenden Fische einsetzen wollen, ist das Volcanic Mineral als Aquarium Bodengrund ungeeignet. Die Tiere würden sich durch die scharfkantigen Steine verletzen.

Schritt 1: Einsetzen von Styroporplatten

Ein sinnvoller Bodengrundaufbau im Aquascaping fängt meist mit einer oder mehreren Styroporplatten an. Diese sind zwar keine Pflicht, doch sparst du dir dadurch einiges an Bodengrund im Aquarium. Des Weiteren kannst du mithilfe der Platten bereits einige Erhöhungen andeuten und zusätzlich an Material sparen.

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💡 Anmerkung: Achte darauf, dass du die Styroporplatten nicht direkt an die Front- und Seitenscheiben legst. Halte einen geringen Abstand von circa 3 cm zur Scheibe ein. Dadurch ist die Platte nach dem fertigen Bodengrundaufbau nicht länger zu sehen und der Trick wird keinem auffallen.

Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil, ist die Tatsache, dass du mithilfe dieser Methode die unterste Scheibe deines Aquariums nicht zerkratzt und die einzelnen Steine nicht mit dem hohen Gewicht punktuell auf die Scheibe drücken. Immerhin lastet schlussendlich der gesamte Wasserdruck + dem Hardscape auf die unterste Schicht deines Bodengrundes.

Da nicht jeder eine Styroporplatte zu Hause hat, kannst du bereits an diesem Punkt eine dünne Schicht Soil in das Becken einbringen. Dadurch drücken keine spitzen Steine auf die unterste Scheibe und der Soil dient als Dämpfer für die nächsten Schichten.

Eine Styroporplatte sorgt außerdem für mehr Halt, da sich die Steine in die Platte drücken und sich darin verzahnen. Wenn sie hingegen direkt auf der Glasscheibe liegen und zusätzliches Gewicht vom Hardscape auf die unterste Schicht Aquarium Bodengrund drückt, kann es durchaus passieren, dass die unterste Schicht sich beiseiteschiebt und damit Schaden am Glas oder Layout anrichtet.

Styroporplatte im Aquarium für unterste Schicht
Die Styroporplatte sollte nur die Rückwand berühren, damit sie später nicht mehr sichtbar ist. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Falls du eine Styroporplatte als erste Schicht in deinem Aquarium benutzt, solltest du sicher gehen, dass du genug Gewicht auf die Platten bringst. Styropor hat einen natürlichen starken Hang zum Auftrieb. Wenn genügend Bodengrund im Aquarium auf die Platte drückt und im Hardscape Steine eingesetzt werden, kannst du dir sicher sein, dass die Styroporplatte unten bleibt.

💡 Hinweis: Möchtest du auf Nummer sicher gehen, dann lege schwere und flache Steine auf die Styroporplatte. Schieferplatten bieten sich für dieses Vorhaben besonders gut an. Du solltest unbedingt darauf achten, dass die Styroporplatte aus optischen Gründen keine der sichtbaren Außenscheiben berührt.

Ist die Styroporplatte platziert oder hast du eine dünne Schicht Aquarium Soil in das Aquarium eingebracht, dann kommen wir zu Schritt 2, dem Einbringen von einem porösen Bodengrund.

Schritt 2: Verwendung von porösem Bodengrundmaterial

Als poröses Untergrundmaterial verwenden wir besonders gerne Volcanic Mineral. Du kannst auch andere Substrate benutzen, jedoch eignet sich grobes und poröses Gestein als erste richtige Schicht in deinem Aquarium besonders gut. Eine grobe Körnung verhindert ein zu starkes Verdichten des Materials in den tieferen Schichten.

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Der Vorteil besteht darin, dass trotz eines massiven Bodengrundaufbaus die Durchströmbarkeit der untersten Schicht gewährleistet wird. Dadurch verteilen sich die Nährstoffe optimal im Bodengrund und das Wachstum von Bakterienkulturen wird durch den hohen Sauerstoffanteil durch das „frische Wasser“ gefördert.

💡 Anmerkung: Die Bakterien bauen Schadstoffe für dein Aquarium ab und es entsteht eine starke Filterwirkung im Bodengrund. Mit dem porösen Material wird die spätere Landschaft schon stark angedeutet und du erzeugst einen großen Lebensraum für wichtige Bakterien, die sich normalerweise überwiegend in deinem Filter ansiedeln.

Dein Bodengrundaufbau sollte langsam Form annehmen. Das grobe poröse Gestein bildet bereits ein starkes Fundament, welches deinen späteren fertigen Aufbau bereits andeutet. Ist dies der Fall dann gehen wir zu Schritt 3 über. Dieser Schritt ist optional, da du in diesem Schritt selbst entscheiden kannst, ob du Bodengrundzusätze verwenden magst oder nicht.

Schritt 3: Hinzufügen Bodengrundzusätze

Hast du die erste Schicht von deinem Aquarium Bodengrund sicher ins Aquarium gebracht, dann wird es Zeit sich über Bodengrundzusätze Gedanken zu machen. Diese Zusätze sind in Form von Kapseln oder Pulver erhältlich und je nach Zusätze kannst du dein Aquarium in unterschiedlichen Situationen unterstützen.

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Durch Düngekapseln im Bodengrund bringst du bereits von Anfang an zusätzliche Nährstoffe in dein Aquarium. Mineralpulver hingegen mineralisiert das Wasser, wodurch du das Pflanzenwachstum unterstützen kannst. Auch bakterielle Bodengrundzusätze sind erhältlich. Diese unterstützen dein Ökosystem im Aquarium sowie bei der Entwicklung von Filterbakterien im Bodengrund. Dadurch gelingt es dir, dein Aquarium vergleichsweise schnell in einen Einklang zu bringen.

Alle Bodengrundzusätze sind rein optional und nicht notwendig um ein Aquarium erfolgreich zu betreiben.

Schritt 4: Deckschicht ins Aquarium einbringen und bepflanzen

In dem letzten Schritt gibst du dein favorisiertes Bodengrundmaterial über die Schicht Volcanic Mineral. Wir empfehlen dir als oberste Schicht den Bodengrund Aquarium Soil. Die Kombination aus Soil und Volcanic Mineral ist im Bereich der Filterwirkung unschlagbar und eignet sich bei so gut wie allen Aquarien.

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Je nach Beckengröße kann entweder ein Powder Soil oder ein normaler Aquarium Soil besser aussehen. Meist werden für kleinere beziehungsweise Nano-Becken Powder Soil verwendet. Powder Soil besitzt eine kleinere Körnung, wodurch es bei einem Nano Aquarium stimmiger aussieht und zeitgleich bietet die feine Körnung deinen Pflanzen jede Menge Halt.

💡 Anmerkung: Ein Bodengrundaufbau aus Soil und Powder Soil ist ebenfalls sehr effektiv. Dafür gehst du genauso vor, wie gerade beschrieben. Nur das Volcanic Mineral tauschst du mit Soil aus. Dies hat den Vorteil, dass durch den feinen Powder Soil die Pflanzen stärkeren Halt finden und die Wurzeln sich in dem weichen normalen Soil stärker ausbreiten können.

Zusammenfassung des Aquarium Bodengrundaufbaus

Wenn der Aquarium Bodengrund in dieser Reihenfolge aufgebaut wird, kann kaum noch etwas schiefgehen. Es können sich durch diesen “luftig”, lockeren Aufbau keine Fäulnisherde bilden. Zeitgleich bildet dieser Aufbau ein starkes Fundament, welches dir die absolute Freiheit im Hardscape-Aufbau gibt.

In der Regel wird der Aquarium Bodengrund im vorderen Beckenbereich in eine Höhe von 5 cm eingebracht. Durch einen starken Anstieg in den hinteren Bereich deines Aquariums erzeugst du eine Tiefenwirkung. Wie du deinen Aquarium Bodengrund gestaltest und anordnest ist deiner Fantasie überlassen.

⚠️ Achtung: Wenn ein Bodengrund sich zu stark verdichtet, kann es passieren, dass das Wasser im Bodengrund des Aquariums nicht mehr zirkulieren kann. Durch das stockende Wasser entsteht eine Fäulnisherde, welche deinem Aquarium stark schadet. Im Detail bedeutet das, dass die sogenannte Fäulnisherde den Fäulnisschlamm erzeugt. Durch diesen Schlamm entsteht das sehr giftige Schwefelwasserstoff, welches gefährlich für die Bodenbewohner ist. Dadurch kann es zu einem schnellen Massensterben kommen. Auch für Pflanzen ist H2S extrem schädlich, weshalb diese innerhalb kürzester Zeit absterben. Gerade bei feinem Aquarium Sand tritt dieses Problem auf Grunde einer zu feinen ausgewählten Körnung besonders häufig auf.


Vorsicht bei Sand und Kies

Falls du Aquariumsand oder Kies verwenden möchtest, dann solltest du diesen, bevor du ihn in das Aquarium einbringst, gründlich durchwaschen. Selbst bei vorgewaschenem Aquariumsand beziehungsweise Kies ist es zu empfehlen, diesen nochmal zu waschen.

Einen vorgewaschenen Aquariumsand oder Kies kannst du auch direkt ins Aquarium einbringen. Solltest du ihn jedoch im Vorhinein nochmal gründlich durchwaschen, kannst du die Trübung in den ersten Tagen stark reduzieren. Dadurch erhältst du schnell glasklares Wasser.

Es gibt jedoch auch Sandarten, die auf keinen Fall vorgewaschen werden dürfen. Diese sind beispielsweise der ADA Powersand. Durch ein gründliches durchwaschen würdest du die Bodengrundzusätze einfach mit abspülen. Solltest du Aquariumsand verwenden, ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass du diesen nicht zu hoch ins Aquarium einfüllst. Umso höher der Aufbau von Sand als Bodengrund im Aquarium ist, umso stärker verdichten sich die untersten Schichten mit Sand, weshalb dort das Wasser nicht mehr zirkulieren kann. Dadurch entsteht die gefährliche Fäulnisherde.

💡 Anmerkung: Um einer Fäulnisherde entgegenzuwirken, ist es notwendig grabende Tiere oder einen Mulmsauger einzusetzen. Solltest du grabende oder Grundelnde Tiere einsetzen, dann achte besonders auf ihre Haltungsbedingungen.

Aquarium Bodengrund kaufen: Worauf gilt es zu achten?

Der Aufbau eines gut strukturierten Bodengrundes ist geklärt. Nun stellt sich dir wahrscheinlich die Frage, auf was du genau bei dem Kauf achten solltest. Immerhin sind die Preise teilweise stark unterschiedlich und auch die Auswahl der verschiedenen Materialien erschlägt einen förmlich. Worauf du bei dem Kauf achten solltest zeigen wir dir jetzt.

Layout

Bevor du über den Kauf eines Aquarium Bodengrundes nachdenkst, solltest du dir erst einmal mithilfe von Google, Pinterest Instagram oder in einem Zoofachgeschäft eine Inspiration für ein Layout holen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für ein Aquascape Layout.

Bist du dir mit einem Layout unsicher, dann schaue in einem Aquaristik-Laden oder einem Zoofachgeschäft vorbei. In diesen Läden gibt es sogenannte Dojos. An diesen Dojos kann Hardscape sowie Sand als Aquarium Bodengrund zum Testen verwendet werden. Dadurch kannst du verschiedene Layouts ausprobieren, bis du ein stimmiges Layout für dich gefunden hast.

Ist dein Layout geklärt, dann kannst du dir bereits über den Aquarium Bodengrund Gedanken machen. Steigt beispielsweise das Layout nach hinten an und hast mithilfe des Hardscapes Berge und Täler erschaffen, dann eignet sich Soil für den späteren Einsatz besonders gut. Sand oder Kies eignen sich für solche Modealterungsarbeiten eher weniger.

Idee für Layout mit ansteigenden Bodengrund nach hinten.
Eine Variante für das Layout mit ansteigenden Aquarium Bodengrund nach rechts und links hinten. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Auswahl

Grundsätzlich solltest du einen groben Bodengrund als unterste Schicht einbringen. Ob du grobkörnigen Kies, Soil oder Volcanic Mineral wählst, liegt dabei an dir. Wir empfehlen dir Volcanic Mineral, da sich dieses Material am geringsten komprimiert. Dadurch erhältst du eine gute Zirkulation im Aquarium Bodengrund, was wiederum eine starke Filterwirkung zur Folge hat.

Solltest du einen groben Bodengrund als unterste Schicht Auswählen, dann benötigst du eine feine Deckschicht. Diese Deckschicht kann feiner Kies oder Soil sein. Sand eignet sich als Deckschicht für Volcanic Mineral leider kaum. Die feinen Körner sinken mit der Zeit immer weiter in das Lavagestein, wodurch das Wasser wieder am Zirkulieren gehindert wird.

💡 Hinweis: Aquarium Sand eignet sich nicht als erste Schicht für den Bodengrundaufbau. Die Körnung ist für eine gute Durchströmbarkeit einfach zu gering.

Menge

Die benötigte Menge kann im Groben errechnet werden. Dafür benötigst du einzig und allein die Maße deines Beckens und die Vorstellung von dem späteren Layout. Jedoch unterscheiden sich die Rechnungen je nach Aquariumtyp. Im Prinzip wird immer das Volumen berechnet was, der Bodengrund im Aquarium einnehmen soll. Wie genau der Bodengrund berechnet wird, findest du auf unserer Seite zu Aquarium Bodengrund berechnen.

💡 Hinweis: In der Regel sollte der Aquarium-Bodengrundaufbau nicht unter 4 cm betragen. Falls eine Steigung von vorne nach hinten geplant ist, sollte der mittlere Durchschnitt genommen werden.

Besatz und Bepflanzung

Möchtest du dein Becken mit Welsen oder anderen am Boden lebenden Aquarienbewohnern bestücken, dann solltest du besonderes Augenmerk auf die Aquarium Bodengrundauswahl legen. Spitze oder scharfkantige Steine können Welse oder andere am Bodengrund lebende Tiere lebensbedrohlich verletzen. Auch bei der Wahl des Hardscapes spielt der Besatz deines Aquariums eine wichtige Rolle. Solche Tiere bevorzugen überwiegend Wurzeln, Hölzer oder runde Steine.

Bei Pflanzen spielt der Aquarium Bodengrund eine kleinere Rolle. Es gibt nährstoffzerrende und anspruchsvolle Pflanzen, die meist als „Advanced-Pflanzen“ betitelt werden. Zum anderen anspruchslose Pflanzen, die als „Easy-Pflanzen“ betitelt werden. Bei den Advanced-Pflanzen solltest du zu einem nährstoffreichen Bodengrund, wie bspw. Soil, greifen. Bei den Easy-Pflanzen hingegen kann es gerade in der Einfahrphase mit Soil als Bodengrund im Aquarium zu vermehrten Algenwuchs kommen.


Vor- und Nachteile im Überblick

Vor- und Nachteile von Aquarium Bodengrund auf einem Blick

Vorteile:

  • bessere Optik
  • besseres Pflanzenwachstum
  • Welse und Bodenbewohner fühlen sich wohler
  • zusätzliche Filterwirkung
  • manche Bodengrundarten wirken stabilisierend auf pH-Wert

Nachteile:

  • hoher Reinigungsaufwand
  • bei großen Aquarien teuer in der Anschaffung

Fazit

Fazit zum Aquarium Bodengrund

Auf einen Aquarium Bodengrund solltest du auf keinen Fall verzichten. Durch die zahlreichen positiven Eigenschaften macht dieser sich unersetzlich für ein funktionierendes Aquarium. Der Bodengrund im Aquarium wirkt auf den pH- und die Wasserwerte stabilisierend, fungiert als Filter, sieht optisch gut aus und Aquarienbewohner fühlen sich wohl.

Ohne ein Bodengrund sieht das Aquarium leer und trostlos aus. Wer jedoch ein Zuchtbecken betreibt, sollte den Aquarium Bodengrund gut durchdenken. Bei einem falschen Bodengrundaufbau entstehen mehr Nachteile als Vorteile.

💡 Tipp: Ein kleines Aquarium kann mit ein paar kleinen Tricks wie einem leichten Anstieg nach hinten eine Tiefenwirkung erzielen und so das Becken größer erscheinen lassen, als es eigentlich ist.

Du solltest dich vor dem Kauf des Aquarium Bodengrundes ausgiebig Gedanken über den späteren Besatz sowie das Layout machen, da gerade Welse sehr empfindlich gegenüber spitzen oder scharfkantigen Bodengründen im Aquarium sind. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, solltest du dich über jedes Bodengrundmaterial im Detail erkundigen und die Vor- und Nachteile gegeneinander aufwiegen.

Alles in allem ist der Aquarium Bodengrund für ein stabiles Ökosystem entscheidend und achtest du auf den „richtigen“ Aufbau, dann werden es dir deine Pflanzen mit kräftigen Farben und schnellen Wachstum danken.


Unser Aquarium Bodengrund FAQ

Abrunden möchten wir diesen Ratgeber mit den beliebtesten Fragen zum Bodengrund:

Wie Bodengrund im Aquarium reinigen?

Der Aquarium Bodengrund kann mit einer Mulmglocke bzw. Mulmsauger behutsam abgesaugt werden. Dabei solltest du genügend Abstand zu den Wasserpflanzen halten, damit sie sich nicht aus dem Bodengrund lösen. Falls du den Bodengrund im Aquarium stark mit Bodendecker bepflanzt hast, reicht es aus, diesen beim Wasserwechsel mithilfe eines Schlauchs abzusaugen. Dadurch entfernst du ebenfalls den Mulm oder die Futterreste zuverlässig aus dem Aquarium.

Wie hoch Bodengrund im Aquarium?

Der Aquarium Bodengrundaufbau sollte mindestens eine Höhe von 3 bis 5 cm betragen. Die meisten Pflanzen können sich jedoch erst ab einer Bodengrundhöhe von 6 bis 8 cm richtig entfalten. Deshalb gilt: Alles ab 5 cm ist völlig in Ordnung. So höher der Bodengrundaufbau im Aquarium ist, desto besser ist auch die Filterwirkung und das Wachstum deiner Aquarienpflanzen.

Wie gestalte ich den Aquarium Bodengrund für Garnelen?

Mittlerweile gibt es spezielle Aquarium Bodengründe für Garnelen. Dieser ist häufig Aquarium Soil, welcher den pH-Wert auf einen für Garnelen perfekten Wert einstellt. Außerdem sind solchen Bodengründen häufig zusätzliche Mineralien und Spurenelemente hinzugefügt. Dadurch unterstützt du die Tiere bei ihrer Häutung, wodurch sich ihre Lebenserwartung stark erhöht.


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