Aquarium Filter richtig bestücken: Alles was Du wissen solltest!

Ein Aquarium Filter richtig zu bestücken ist gar nicht so schwer und kompliziert wie es klingt. Es ist keine Wissenschaft. Doch selbst kleine Änderungen verbessern die Filterwirkung stark.

Die meisten Filter sind heutzutage von Haus aus bestückt. Natürlich geht man davon aus, dass dieser Aufbau von Filtermaterial somit am sinnvollsten ist. Leider müssen wir dich da enttäuschen.

Aquarium Filter die von Haus aus bestückt sind, weisen häufig einen falschen Aufbau des Filtermaterials auf. Ein falscher Aufbau hat einen starken Verlust an Filterleistung zur Folge. Außerdem muss dadurch der Filter häufiger gereinigt werde. Um das zu verhindern, muss ein Aquarium Filter richtig bestückt werden.

Bevor wir zu dem eigentlichen Filter bestücken kommen, solltest du im Hinterkopf behalten, dass die Möglichkeiten je nach Filterart variieren. Ein Aquarium Außenfilter besitzt beispielsweise viel mehr Platz und damit auch mehr Möglichkeiten, als ein kleiner Aquarium Innenfilter.

Filterröhren und unterschiedliche Filterschwämme für eine gute Reinigung des Wassers zum Aquarium Filter richtig bestücken
Für eine gute mechanische und biologische Reinigung des Wassers, werden nur Filterröhren und unterschiedlich grobe Filterschwämme benötigt. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Welche Grundformen es gibt um einen Filter egal welcher Art zu bestücken, zeigen wir dir heute in dem Beitrag rund um das Thema Aquarium Filter richtig bestücken. Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg beim Optimieren deines Filters.


Grundwissen: Aquarium Filter richtig bestücken

Um einen Aquarium Filter richtig bestücken zu können, muss der Aufbau und die Funktionsweise eines Aquarium Filters verstanden werden. Das Wasser nimmt durch den Filter einen bestimmten Weg und berührt so entweder das oberste oder das unterste Filtermaterial zuerst. Es ist essenziell zu wissen, wie der Weg des Wassers in deinem Filter verläuft.

Grundsätzlich wird das Aquarium Wasser auf drei Arten gereinigt. Im Filter erfolgt eine mechanische, biologische und chemische Reinigung.

Aufgaben einer mechanischen Filterung

Eine mechanische Reinigung im Filter erfolgt über Filterschwämme. Diese befreien das Wasser von Pflanzenresten und Schwebeteilchen jeglicher Art. Übrig gebliebenes Futter wird ebenfalls vom Filter angesaugt und bleibt anschließend in den Schwämmen hängen. Aus diesem Grund müssen die Schwämme von Zeit zu Zeit gereinigt werden.



Aufgaben einer biologischen Filterung

Die biologische Filterung hat die Aufgabe, die Schadstoffe abzubauen. Das geschieht über Bakterien, die sich im Filtermaterial und im Aquarium Bodengrund befinden. Damit sich jedoch Bakterien ansiedeln können, muss die Fläche möglichst porös sein.

Ein Filterschwamm erfüllt somit eine mechanischen und biologische Filterung. Filterschwämme sind jedoch nicht die einzige Möglichkeit ein Aquarium biologisch zu reinigen.

Kleine Röhren aus Keramik oder Sinterglas weißen eine vielfach größere effiziente Oberfläche, im Vergleich zu einem Filterschwamm, auf. Diese große Oberfläche ermöglicht es mehr Bakterien auf engeren Raum anzusiedeln, die wiederum größere Mengen an Schadstoffen abbauen. Dadurch reinigen selbst kleine Rucksackfilter und Innenfilter das Wasser zuverlässig.



Aufgaben einer chemischen Filterung

Eine weitere Möglichkeit für eine Filterung ist die chemische Reinigung. Bei dieser Reinigung werden Wasserwerte aktiv beeinflusst.

Aktivkohle ist ein klassisches Beispiel für eine chemische Filterung. Mit Hilfe der Aktivkohle lassen sich Rückstande wie von Medikamenten im Wasser schnell entfernen. Andere chemische Reiniger verringern bspw. Phosphat, Nitrat oder Silizium. Vor dem Gebrauch solcher Filtermaterialien, solltest du deine Wasserwerte überprüfen, um dem Becken nicht zu schaden.



Was für Filtermaterial gibt es?

Wenn du deinen Aquarium Filter richtig bestücken möchtest, hast du genau ein Ziel vor Augen:  Du möchtest eine möglichst effiziente, mechanisch und biologische Reinigung des Wassers erzielen. 

Um dich bestmöglich bei diesem Vorhaben zu unterstützen, zeigen wir dir welche Filtermaterialien jeweils die besten für eine mechanische und biologische Reinigung sind.

Eine chemische Reinigung des Wassers ist nicht zwingend erforderlich. Der Vollständigkeit halber zeigen wir dir einige Filtermaterialien, die eine chemische Reinigung aufweisen. Diese Filtermaterialen müssen je nach Bedarf eingesetzt werden.

Mechanischen Filtermaterial

Für die mechanische Reinigung werden Filterschwämme genutzt. Ein Filterschwamm gibt es in verschiedenen Porengrößen. Diese Porengrößen geben an, wie fein bzw. wie grob ein Filterschwamm ist. Die Beschaffenheit der Filterschwämme wird in PPI angegeben.

💡 Nice-to-know: PPI heißt ausgeschrieben Pores per Inch, also Poren pro Inch. Ein Filterschwamm mit einem PPI von 10 ist grob. Bei einem PPI von 40 ist der Filterschwamm sehr fein.

Ein weiteres Material was gerne für die mechanische Filterung eingesetzt wird, ist ein Filtervlies. Durch ein Filtervlies werden selbst kleinste Teilchen aus dem Wasser gefiltert. So wird eine absolute Klarheit des Wassers erzielt. Kleinste Schwebeteilchen sind eine häufige Ursache für ein getrübtes Wasser.

Ist dein Aquarium Wasser trüb und eine mechanische Filterung führt nicht zu dem gewünschten Ergebnis, dann handelt es sich um eine andere Art der Trübung. Wie du eine Trübung am effektivsten bekämpfst, haben wir in einem anderen Beitrag zum Thema Aquarium Wasser trüb detailliert erklärt.

Ein Mikrofaser-Filtervlies schafft es Partikel größer, als 1/1000 mm aus dem Aquarium zu filtern. Durch diese extreme Filterung wird das Wasser glasklar. Eine so starke mechanische Filterwirkung hat jedoch seinen Preis.



Die Durchflussmenge vom Filter wird durch diese Art von Filterung stark reduziert. Das Vlies setzt sich je nach Verschmutzungsgrad zügig zu und der Filter verliert somit kontinuierlich an Leistung. Aus diesem Grund kommt ein Filtervlies nur kurzzeitig zum Einsatz. Nach knapp 48 Stunden ist das Vlies zu entfernen. Die Filterleistung reduziert sich andernfalls so stark, dass das Aquarium nicht ausreichend umgewälzt wird und das Wasser beginnt aus dem Gleichgewicht zu geraten.

💡 Tipp: Ein Mikrofaser-Filtervlies wird bei professionellen Aquascapes meist vor dem Final Shot verwendet, um auf den Bildern ein glasklares Aquarium ohne Trübung zu erhalten.

Biologisches Filtermaterial

Für die biologische Reinigung des Wassers werden sehr grob porige Materialien verwendet. Diese bieten Bakterien einen großen Siedlungsraum. Die Bakterien wiederum helfen uns Schadstoffe abzubauen und ein stabiles Ökosystem zu erschaffen.

Filterschwämme besitzen eine grob porige Oberfläche jedoch ist Ihre Hauptaufgabe die mechanische und nicht die biologische Filterung. Wenn du deinen Aquarium Filter richtig bestücken möchtest, dann setzt du für die biologische Filterung nicht nur Filterschwämme ein.

Röhren aus Keramik bieten eine größere effektivere Oberfläche und eignen sich damit besser für eine biologische Reinigung. Das absolut beste Filtermaterial in Hinsicht auf die biologische Reinigung im Aquarium, stellen Filterröhren aus Sinterglas dar. Die effektive Oberfläche von Sinterglas schlägt selbst Keramik um ein Vielfaches.

Sinterglasröhren die sichtbar grobporig sind
Sinterglasröhren besitzen eine extrem große effektive Oberfläche für Bakterien. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Ein kleiner Geheimtipp unter den Aquarianern stellt Volcanic Mineral dar. Dieser Bodengrund besteht aus grob porigen Vulkangestein und bleibt häufig bei Aquascapes übrig. Um Kosten zu sparen, kann ein Filterkorb auch mit diesem Material befüllt werden.

Die grob porige Oberfläche von Volcanic Mineral schafft einen Lebensraum für wichtige Bakterien. Zeitgleich Mineralisiert das Gestein kontinuierlich dein Wasser und reinigt es mechanisch von größeren Schwebeteilchen.

Volcanic Mineral kann es in Bezug auf die Oberfläche nicht mit Keramik geschweige denn mit Sinterglas aufnehmen und sollte daher eher die zweite bzw. dritte Wahl sein.



Chemisches Filtermaterial

Für die chemische Filterung werden Adsorptionsmittel eingesetzt. Diese Mittel dienen dazu, die Wasserwerte entsprechend anzupassen oder nicht erwünschte Stoffe herauszufiltern.

Typische Beispiele dafür sind: Aktivkohle, Phosphat und Nitrat-Entferner sowie das im Aquascaping beliebte Seachem Purigen.

Das Purigen entfernt jegliche Verfärbung durch Tannine, reguliert Eiweiße sowie organische Stoffe und erzeugt dadurch kristallklares Wasser. Das Beste an Seachem Purigen ist die lange Wirkzeit von bis zu 6 Monaten.

Nach guten 6 Monaten ist das Purigen jedoch nicht für immer verbraucht. Seine Wirkung lässt sich durch haushaltsübliche Chlorbleiche ganz einfach regenerieren. Danach kann dieses weitere 6 Monate seine Wirkung entfalten.



Theoretische Bestückung

Hast du dir nun einen neuen Filter gekauft oder deinen alten Filter bereitgestellt um ihn richtig zu bestücken, ist der erste Schritt den Weg des Wassers zu verstehen.  Welchen Weg nimmt das Wasser im Filter und mit welcher Seite kommt es zuerst in Kontakt? Auf diese zwei Fragen findest du entweder im Handbuch oder im Internet eine Antwort. Liegt die Antwort parat können wir so gleich beginnen. 

In unserem nachfolgenden Beispiel beziehen wir uns auf den Außenfilter Tetra EX 400 Plus. Der Wasserweg von diesem Filter verläuft von unten nach oben. Er saugt also das Wasser einmal komplett durch alle Filtermaterialien nach oben an und leitet das Wasser so wieder ins Aquarium zurück.

💡 Tipp: Eine korrekte Filterung des Aquarium Wassers fängt mit einer mechanischen Filterung an. Im Anschluss wird das Wasser biologisch gereinigt und falls Bedarf besteht schlussendlich noch chemisch aufbereitet.

Mechanische Filterung

Den Aquarium Filter richtig zu bestücken beginnt bereits bei der mechanischen Filterung.

Dies geschieht am besten bereits im Aquarium über einen groben Filterschwamm am Filtereinlauf. Der Ansaugschutz verhindert, dass große Pflanzenreste in den Filter gelangen und verlängert dadurch die Zeit bis zur nächsten Reinigung enorm.

💡 Tipp: Durch einen groben Vorfilter am Filtereinlauf spart man sich einen Filterkorb und kann diesen bequem mit anderen Filtermaterialien bestücken.

Anschließend wird das Wasser in den Filter eingesaugt und wird über ein mittelfeinen Filterschwamm nochmals mechanisch aufbereitet. Eine noch feinere mechanische Filterung ist in der Regel nicht notwendig und reduziert die Durchflussmenge des Filters unnötigerweise.



Biologische Filterung

Filterschwämme bereiten das Aquarium Wasser bereits biologisch auf. Jedoch besteht ihre Hauptaufgabe in der mechanische Filterung. Für die biologische Filterung benutzt du am besten sogenannte Filterröhren.

💡 Tipp: Filterröhren aus Sinterglas weisen eine bis zu 34 Mal höhere effektive Oberfläche im Vergleich zu Keramik Röhren auf.

Filterröhren gibt es aus Keramik oder Sinterglas. Beide Varianten besitzen eine unfassbar große effektive Oberfläche für die uns wichtigen Bakterien. Kurz gesagt, für die biologische Reinigung sind Filterröhren aus Sinterglas die erste Wahl und Filterröhren aus Keramik die zweite Wahl. Zu welchen Filterröhren du greifst, ist dir überlassen.



Chemische Filterung (optional)

Nachdem die biologische Filterung abgeschlossen wurde, können nicht erwünschte Wasserwerte durch aktive Filtermedien beeinflusst werden. Ganz oben im Filter können Materialien wie Aktivkohle oder Purigen platziert werden um Stoffe aus dem Aquarium zu Filtern.

Eine chemische Reinigung des Wassers ist prinzipiell nicht notwendig. Falls du jedoch Krankheiten oder abnormal hohe Wasserwerte in deinem Aquarium wiederfindest, sollte ein chemisches Filtermaterial zum Einsatz kommen. Für weitere Fragen zur chemischen Reinigung kannst du die Fachleute in einem Aquaristik oder Zoofachgeschäft nach Hilfe.



3 Tipps: Aquarium Filter richtig bestücken

Damit auch du deinen Aquarium Filter richtig bestücken kannst, geben wir dir drei Tipps, um dir das bestücken zu vereinfachen.

Bei der theoretischen Bestückung verwenden wir insgesamt 3 verschiedene Filtermaterialien und zusätzlich noch chemisches Filtermaterial. Ein Außenfilter bietet einem die Möglichkeit all dieses Material problemlos unterzubekommen.

Wer hingegen ausschließlich ein Innenfilter oder einen Aquarium Rucksackfilter besitzt, kann den benötigten Platz gar nicht aufbringen. Aus diesem Grund geben wir dir drei Tipps mit auf dem Weg, um möglichst viel Platz im Filter zu sparen und trotzdem eine gute Filterleistung zu erzielen.

1. Tipp

Ansaugschutz über Filtereinlauf

Ein einfacher Weg, um sich den groben Filterschwamm im Filter zu sparen, ist der Einsatz eines groben Filterschwammes am Filtereinlauf. Diese gibt es unter der Bezeichnung “Ansaugschutz” zu kaufen.

Normalerweise ersetzt ein Ansaugschutz einen richtigen Filterschwamm nicht, da dieser eine viel größeres biologisches Reinigungspotenzial besitzt. In unserem Fall besitzen die Filterröhren jedoch eine so große effiziente Oberfläche, dass wir getrost auf einen groben Filterschwamm als biologisches Reinigungsmaterial verzichten können.

Eine weitere positive Eigenschaft von einem Ansaugschutz ist die Sicherheit, die du deinen Tieren schenkst. Ein zu starker Filter kann die Tiere gefährden, wenn sie sich abenteuerlustige im Becken Fortbewegen. Kleine Garnelen sitzen erfahrungsgemäß gerne am Ansaugschutz vom Filtereinlauf, da sie hier ganz einfach an Nahrung kommen.

💡 Tipp: Für Aquarium Innenfilter gibt es ebenfalls verschiedene Varianten eines Ansaugschutzes. Die Vorteile, die dieser bietet, sind dieselben wie bei einem Aquarium Außen- oder Rucksackfilter.
2. Tipp

Unterstützung durch den Bodengrundaufbau

Eine Möglichkeit, um die Filterleistung zu unterstützen, ist ein sinnvoll gestalteter Bodengrundaufbau. Ein Bodengrund im Aquarium hat nicht nur eine optische Funktion, sondern wirkt zusätzlich als biologischer Filter.

Volcanic Mineral und andere grob porige Gesteine eigenen sich gut, um eine Fläche zu schaffen, an der sich Bakterien ansiedeln. Dadurch entsteht eine natürliche Filterwirkung im Bodengrund. Die Grundvoraussetzung das sich Bakterien im Boden bilden und überleben können, ist ein Bodengrund der gut durchströmt wird.

Durch einen sinnvollen Aufbau des Layouts und einem starken Filter zirkuliert das Wasser im Bodengrund und wird hierdurch biologisch gereinigt.

💡 Hinweis: Wir haben bereits einen ausführlichen Beitrag zum Thema Aquarium Bodengrund und dessen Aufbau verfasst. In diesem Beitrag findest du, wie der Bodengrund am effektivsten aufgebaut werden soll.
3. Tipp

Das nötigste Filtermaterial

Du musst, um eine effiziente Filterung aufzubauen, keineswegs alle möglichen mechanischen oder biologischen Filtermaterialien besitzen.

Ein grober Vorfilter in Form eines Ansaugschutzes, ein mittel-feiner Filterschwamm im Filter und Filterröhren aus Sinterglas ist alles, was du für eine effiziente Filterung benötigst. Baue deinen Bodengrund sinnvoll auf und unterstütze dadurch einen Filter zusätzlich.

Purigen, Aktivkohle oder andere chemische Filtermaterialien müssen nicht von Anfang an eingesetzt werden. Setze chemisches Filtermaterial nur ein, wenn es wirklich erforderlich ist. Du blockierst dir ansonsten nur wichtigen Freiraum im Filter, den du sinnvoller nutzen kannst.


Was solltest du beim Aquarium Filter richtig bestücken noch beachten?

Zwei weitere Aspekte wollen wir dir noch mit auf den Weg geben, damit du deinen Aquarium Filter richtig bestücken kannst.

Unterstützung durch Bakterien

Egal wie hochwertig und durchdacht ein Filtermaterialaufbau ist. In der Einfahrphase eines Aquariums oder eines neuen Filters muss sich das Ökosystem erst einspielen. Bakterien entwickeln sich und ein biologischer Film entsteht.

Den gesamten Vorgang können wir mit Hilfe von Starterbakterien beschleunigen. Diese Bakterienzusätze unterstützen das Ansiedeln und die Entwicklung von nützlichen Filterbakterien.

Wenn du das nächste Mal ein neues Aquarium startest oder neues biologisches Filtermaterial einsetzt, probiere doch mal solche Bakterienzusätze aus. Wir konnten in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Bakterienzusätzen machen.

Kontrolle der Durchflussgeschwindigkeit

Ein weitere wichtiger Bestandteil ist die Durchflussgeschwindigkeit des Filters. Bestückst du deinen Filter nach dem im obigen Abschnitt getätigten Empfehlungen, wirst du keine Probleme mit der Durchflussmenge deines Filters haben.

Falls du deinen Filter überoptimierst und zu viele oder zu feine Filterschwämme einsetzt, kann die Durchflussmenge stark darunter leiden. Achte vor allem beim Einsatz von Filtervlies täglich auf deine Durchflussmenge. Diese ist ganz einfach über den Filterauslauf erkennbar.

💡 Tipp: Es reicht vollkommen aus, ein Filterschwamm mit einem PPI Wert von 30 zu nehmen. Es gibt auch noch feinere Schwämme. Diese sind aber eher hinderlich. Lieber bei einer leichten Trübung ein feines Filtervlies für 48 Stunden in den Filter legen und danach herausnehmen. Das Wasser sollte danach glasklar sein.

Fazit

Fazit: Aquarium Filter richtig bestücken

Einen Aquarium Filter richtig zu bestücken ist kein Hexenwerk. Viele Filtermaterialien sind beim Kauf eines neuen Filters im Lieferumfang inbegriffen. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass Filtermaterial bereits vor dem Start richtig anzuordnen.

Abschließend kann man sagen, das der Stil des Aquariums, das Futter verhalten von Fischen, der Bodengrundaufbau etc. Einfluss auf dein Aquarium haben. Es spielen unzählige Faktoren wie bspw. Schadstoffe und Trübung des Wassers eine Rolle. Die oben genannte Bestückung des Filters ist als Optimierung zu sehen. Passe diese nach Belieben an und experimentierte gerne etwas herum.

Schlussendlich solltest du immer an das Wohl deiner Tiere denken. Tausche deshalb nicht das gesamte Filtermaterial mit einmal aus. Du könntest damit das Gleichgewicht in deinem Becken durcheinander bringen, dies wiederum hätte schwere Folge.

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Sascha & Phil
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Autor: Sascha & Phil

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