Aquarium Kühler: Alles was Du wissen solltest [+FAQ]

Wahrscheinlich bist du beim Aquarium in Sachen Beleuchtung, CO2-Anlage und anderen Dingen bereits gut aufgestellt. Aber hast du dir schon einmal tiefere Gedanken bezüglich der Temperatur im Aquarium gemacht? Ein Aquarium Kühler könnte für dich eine Möglichkeit sein, die Temperatur zuregeln.

Thermometer für die ständige Kontrolle der Wassertemperatur.
Durch die hohen Temperaturen, welche im Sommer herrschen, steigt die Temperatur im Aquarium enorm an. Dadurch ist ein Aquarium Kühler für jedes Kaltwasser-Aquarium im Sommer ein absolutes Must-have. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Gerade im Sommer, wo Temperaturen an die 35 °C nicht mehr unüblich sind, kann diese nämlich ein ganz schönes Problem werden. Erhöhte Temperaturen, wie wir sie im Sommer haben, sorgen für ein explosives Wachstum von Algen und können mitunter ganz schön gefährlich für die Aquarienbewohner werden. In einem Aquarium haben die Lebewesen keine Chance, in tiefere und damit kühlere Wasserregion auszuweichen. Aus diesem Grund ist eine gut funktionierende Kühlung des Aquarium immens wichtig. Auch die Sauerstoffversorgung in warmen Wasser kann für Fische zum Problem werden.

Worauf du besonders achten musst, welche Tipps und Tricks es gibt, wie dir ein Aquarium Kühler viel Arbeit abnimmt und wie du gut vorsorgen kannst, dass alles erklären wir dir hier.

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Was ist ein Aquarium Kühler?

Um das Aquarium zu kühlen, gibt es auf dem Markt einige sehr gute Möglichkeiten. Zu den bekanntesten Lösungen zählen unter anderen die Aquarium-Lüfter.

Bekanntlich liegt in der Kürze die Würze, deshalb haben wir dir kurz und prägnant alles Wissenswerte aufgeschrieben.

Aquarium-Lüfter

Die bekannteste und auch eine sehr beliebte Lösung zum Abkühlen sind, wie bereits erwähnt, die Aquarium-Lüfter. Die meisten im Handel verfügbaren Modelle arbeiten hier mit einer 12V Kleinspannung und sind in einfacher, aber auch mehrfacher Bauweise verfügbar. Einige Modelle besitzen sogar eine integrierte Nachtbeleuchtung.
Es gibt allerdings auch Lüfter, die mit einer in sich rotierenden Walze arbeiten, diese sind teilweise noch effizienter und stromsparenden als die herkömmlichen Lüfter.

Die Aquarium Kühler werden nahe der Wasseroberfläche angebracht, um die Wasseroberfläche anzublasen.
Dafür bedienen sich Hersteller an verschiedenen Arten zur Befestigung.
Fast alle lassen sich mittels Klemmhalter am Beckenrand befestigen. Einige sind jedoch starr in einem vorgegebenen Winkel auf das Aquarium gerichtet, andere wiederum lassen sich, ganz deinen Vorlieben zur Position, anpassen.

Durch die daraus entstehende Verdunstungskälte kann das Becken dauerhaft um 1 °C- 4 °C gekühlt werden.

⚠️ Achtung: Durch die geförderte Verdunstung des Wassers sinkt natürlich auch der Wasserpegel deutlich schneller. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Wasserzufuhr angepasst wird.

💡 Anmerkung: Bei der Zufuhr mit neuem Wasser kann man auch kälteres Wasser in das Aquarium einführen. Wichtig hierbei ist es allerdings, dass das Wasser nur wenig kälter ist.

Einige erfahrene Hobbybastler benutzen auch einen selbstgebauten Kühler aus PC-Lüftern.
Dem unerfahrenen Einsteiger raten wir allerdings davon ab. Da neben der Gefahr eines Stromschlages an der Person auch eine Gefahr für das Aquarium, aufgrund von mangelnder Schutzabdeckungen in Kombination mit Wasser besteht.

💡 Anmerkung: Für Automatisierungsverrückte gibt es auch die Möglichkeit, die Lüfter über einen passenden Temperaturfühler steuern zu lassen. Das erspart das manuelle Ab- und Zuschalten des Lüfters.
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  • Zwei-Geschwindigkeitenwindsteuerung, entsprechend der Innentemperatur, verringern Wassertemperatur und fallen bis zu 2 ~ 4℃.
  • Geräuscharm: Dieser Aquarium Lüfter ist leise gestaltet, wodurch die Fische im Aquarium nicht erschreckt werden.
  • Anwendungsbereich:Geeignet für Aquarienwände unter 1,2 cm.Einfache Installation und keine Montage erforderlich.
  • Große Kühlventilatoren 12V sichere Spannung, mit hohen Sicherheitsstandards und gewährleisten die Sicherheit des Lüfters
  • Winkel einstellbar: Einstellbare Breite von Lüfter und Halterung bis zu 100 °, praktisch und einfach zu installieren und zu bewegen.

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Vor- und Nachteile im Überblick

Alle Vor- und Nachteile von einem Aquarium Kühler

Natürlich kommt kein Gerät ohne Vor- und Nachteile. Die Wichtigsten haben wir hier für dich zusammengefasst.

Vorteile:

  • günstig in der Anschaffung
  • leicht zu ersetzen
  • hohe Lebensdauer
  • einfache Automatisierung

Nachteile:

  • hörbare Lüftergeräusche

Aufgaben von einem Aquarium Kühler

Obwohl die Außentemperatur im Sommer teilweise bis an die 40 °C Marke schnellt, ist die Temperatur in Gewässern, allen voran Flüssen, oftmals bei „nur“ 24- 26 °C. Hier liegt auch der Wohlfühlbereich der Aquariumbewohner. In Flüssen wird dies durch die Fließbewegung und die daraus entstehende Verdunstungskälte erreicht, was im Aquarium in dieser Dimension leider nicht erreicht werden kann.

Genau hier kommen Aquarium Kühler zu ihrem großen Auftritt. Denn sobald die Temperatur im Wasser über die Marke von 26- 28 °C steigt, wird es mitunter ganz schön gefährlich für die Aquarienbewohner. Vor allem Krebstiere und Garnelen sind sehr empfindlich gegenüber langanhaltenden hohen Temperaturen und starken Schwankungen.

Mittels den vorher erklärten Aquarium Kühler ist es möglich, die Temperatur innerhalb des Aquariums auf die gewünschte Temperatur zu bringen und sie effektiv, sowie konstant zu halten.

Im nachfolgenden Punkt erklären wir dir, welche Mittel dir kurzfristig dabei helfen, dein Aquarium abzukühlen.

💡 Anmerkung: Achte steht’s darauf, dass dein Aquarium unter 30 °C bleibt, um langfristige Schäden an den Tieren zu vermeiden. Doch Vorsicht! Auch ein zu schnelles abkühlen des Wassers kann schnell gefährlich für deine Bewohner werden. Gehe dabei steht’s sorgsam und langsam an die Abkühlung heran.

Welche Möglichkeiten zur Aquarium Kühlung es noch gibt

Wie bereits erwähnt gibt es neben den bekannten Lüftern auch noch weitere Möglichkeiten zur Abkühlung. Einige davon eignen sich jedoch nur zur schnellen Abkühlung und können nicht als dauerhafte und konstante Kühlungsmöglichkeit angesehen werden. Richtig mit der Planung und Organisation beschäftigt, haben andere wiederum gutes Potenzial dazu, als längerfristige Lösung Bestand zu haben.

💡 Anmerkung: Zur Kontrolle der Wassertemperatur empfiehlt es sich, ein Aquarium-Thermometer innerhalb des Beckens zu installieren. Diese sind nicht teuer und zeigen bei jedem Blick die aktuelle Wassertemperatur an.

Aquariumabdeckung und Raumabkühlung

Wie es der Titel bereits verrät, kannst du mithilfe der Abdeckung deines Aquariums und der Raumtemperatur in dem Zimmer schon einiges ausrichten.

Steigt die Temperatur in absehbarer Zeit nicht stark an oder fällt nach wenigen Tagen wieder herab, kann es zur Abkühlung des Aquariums schon reichen, die Abdeckung zu öffnen oder gar zu entfernen. Dadurch kann das Wasser angemessen verdunsten und wird durch diesen Prozess etwas abgekühlt. Es ist bei den hier herrschenden Sommertemperaturen alleine nicht ausreichend, aber in Kombination mit der richtigen Raumbelüftung, einem Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und einem guten Raumklima definitiv eine handfeste Überbrückungshilfe.

Solltest du deine Aquariumabdeckung komplett entfernt haben, empfiehlt es sich ein dünnes Netz über das Becken zu legen. Somit verhinderst du ein eventuelles Ausbüchsen der Fische.

💡 Anmerkung: Um den Raum, in dem das Aquarium steht, bei hohen Temperaturen kühl zu halten, hilft es oft die Fenster mittels Rollläden oder Verdunkelungsrollos abzudunkeln und tagsüber die Fenster zu schließen. Lüften lohnt sich erst ab Sonnenuntergang oder bei Nacht.

Abkühlen durch Oberflächenbewegung

Wie beim Aquarium-Kühler, kannst du auch hier von der Verdunstungskälte profitieren. Das Prinzip ist einfach. Es muss versucht werden, die Wasseroberfläche so gut es geht in Bewegung zu bringen. Das schaffst du zum Beispiel, indem du den Filterauslauf so nahe wie möglich an der Oberfläche positionierst. Der Kühleffekt ist zwar lange nicht so hoch wie bei ordentlichen Aquarium-Kühlern, den Gasaustausch und die Sauerstoffzufuhr kannst du damit aber deutlich verbessern. Das wiederum kann den Garnelen, Krebsen und Fischen innerhalb deines Aquariums helfen, durch die heißen Tage zu kommen.

Wasserwechsel

Auch mit der Zuführung von Wasser kann man beim Senken der Temperaturen großes bewirken. Hast du keine automatische Wasserzuführung, kannst du mittels eines Eimers mit kalten Wasser dafür sorgen, die Wassertemperatur zu senken. Allerdings ist dies eher eine behelfsmäßige und nur sehr kurzfristige Maßnahme.
Achte hierbei steht’s darauf, dass das neue frische Wasser nicht zu kalt ist. Eine zu schnelle Abkühlung führt nicht nur bei uns Menschen häufig zu starken Kreislaufproblemen und den damit verbundenen Risiken, sie schadet auch den Aquarienbewohnern massiv und führt vor allem bei Garnelen häufig zum Tod. Du solltest das abgekühlte Wasser hierbei langsam und gleichmäßig über das Becken verteilt einführen.

Diese Lösung ist aber wie schon erwähnt nur eine kurzfristige. Ist der Raum, in dem das Aquarium steht erst einmal richtig aufgeheizt, so passt sich das kalte Wasser schnell den Umgebungstemperaturen an.

Lediglich eine regelmäßige und konstante Wasserzufuhr ist es eine gute und langanhaltende Lösung, kaltes Wasser zuzuführen.

Kühlelemente

Wie die Methode der Wasserzufuhr, ist auch das Beifügen von Kühlmitteln, eher eine kurzfristige und arbeitsreiche Möglichkeit, dein Aquarium abzukühlen. Hierbei kannst du ganz einfach Eiswürfel benutzen und diese in dein Aquarium geben.

⚠️ Achtung: Da die Eiswürfel im Wasser auftauen und sich das Wasser mit dem im Aquarium vermischt, empfiehlt es sich bei den Eiswürfeln exakt dasselbe Wasser zu benutzen, wie du es auch beim Aquarium benutzt.

Eine weitere Möglichkeit sind Kühlakkus. Da sie nicht schmelzen erspart du dir die Vorbereitung und Wartezeit, wie du sie bei Eiswürfeln hast. Wenn du gleich 2- 4 Kühlakkus parat hast, kannst du das aufgetaute auch direkt gegen ein neues austauschen. Anwendbar ist diese Methode aber eher bei kleineren Aquarien. Bei Aquarien von 300 Liter oder mehr ist der Effekt des Kühlakkus einfach nicht gegeben, wobei du auch gut 2 Kühlakkus benutzen kannst, sollte eines nicht ausreichen.

💡 Tipp: PET Flaschen mit einer Größe von circa 500ml eignen sich gut als Ersatz für Kühlakkus. Schütte die Flasche hierzu einfach mit Wasser auf und lege sie in das Gefrierfach. Bedenke aber, dass sich Wasser im gefrorenen Zustand ausdehnt. Fülle die Flasche also am besten nicht ganz randvoll.

Wenn du wirklich sicher gehen möchtest, das keine fremde Flüssigkeit in dein Aquarium kommt, dann kannst du die Eiswürfel oder Kühlakkus einfach in lebensmittelechte Beutel packen, bevor du sie in dein Aquarium legst.

Beleuchtung

Dieser Punkt betrifft hauptsächlich ältere Aquarium-Beleuchtungen, wie zum Beispiel die Leuchtstoffröhren, Halogenlampen oder auch HQI-Brenner. Aufgrund ihres Aufbaus und der Funktionsweise produzieren diese nämlich starke Abwärme, die mitunter die Temperatur des Wassers erheblich ansteigen lässt. Sollte in deinem Aquarium eine solche Leuchte verbaut sein, ist es sehr vorteilhaft, wenn die vorhandene Abdeckung vom Aquarium geöffnet oder entfernt wird.

Bei einigen solcher Lampen, sowie bei den neuen LEDs ist es allerdings mittlerweile eher untypisch, das Aquarium noch einmal abzudecken.

In einem solchen Fall sollte die Möglichkeit in Erwähnung gezogen werden, die Leuchtstärke und Beleuchtungsdauer so gut es geht zu minimieren.

⚠️ Achtung: Da die Sauerstoffproduktion mit einer guten Beleuchtung eng zusammen hängt, ist sehr darauf zu achten, wie weit du die Beleuchtung änderst. Ansonsten geht es schnell auf Kosten der gesamten Bewohner. Ein ganz vorsichtiges und langsames antasten ist hier zu empfehlen.

Durchlaufkühler

Eine weitere Option zur Temperatursenkung ist der Durchlaufkühler. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank. Hierbei wird das Wasser mittels einer Pumpe über einen externen Kreislauf durch ein Kühlaggregat geleitet.

💡 Anmerkung: Möchtest du mehr bezüglich der Leistung, Bauart sowie den Vor- und Nachteilen eines Durchlaufkühlers wissen, dann schau dir gerne mal unseren Ratgeber zu Durchlaufkühler Aquarium an.

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Aquarium Kühler kaufen: Darauf gilt es zu achten

Vor dem Kauf eines Aquarium Kühlers gibt es neben der Temperaturüberwachung und der Gerätegröße noch einiges zu beachten. Die Schritte sind aber nicht wirklich schwierig oder kompliziert und schnell umsetzbar.

Sauerstoffversorgung

Etwas, dass bei den hohen Temperaturen oft gar keinen Platz in den Gedanken findet, ist die richtige Versorgung mit Sauerstoff. Natürlich wird das Aquarium längst über eine geeignete Möglichkeit gedüngt, bei den im Sommer herrschenden Temperaturen ist die „Standardeinstellung“ deiner Anlage jedoch nicht mehr ausreichend. Wieso das so ist, lässt sich schnell und einfach erklären:

Erwärmt sich das Wasser, nimmt die Löslichkeit des Sauerstoffes darin ab.

Das kannst du sogar relativ leicht mit bloßem Auge erkennen. Pflanzen stoßen Sauerstoff ab, ist die Aufnahmekapazität des Wassers allerdings schon gefüllt, so wird der Sauerstoff in Form von Bläschen nach oben befördert. Je wärmer das Wasser wird, desto schneller wiederholt sich dieser Prozess.

💡 Anmerkung: Für deine Aquarienbewohner ist es weniger die Hitze, sondern vielmehr der damit verbundene Sauerstoffmangel, was die Situation so extrem belastend und auch gefährlich macht.

Mangelnden Sauerstoffgehalt kannst du neben der verschiedenen Testmöglichkeiten auch an deinen Aquarienbewohnern erkennen. Garnelen beispielsweise versuchen beispielsweise an Pflanzen oder Dekoartikeln zur Wasseroberfläche zu klettern, Fische beschleunigen zunehmend ihre Atmung und Krebstiere bleiben auf dem Boden und beschränken ihre Aktivitäten auf das Allernötigste.

Größe der Aquarium Kühlung

Kommen wir nun einmal zur Größe, die deine Kühlelemente aufbringen sollte, um dein Aquarium wirklich effektiv zu kühlen. Da Lösungen wie die Kühlakkus, Eiswürfel oder das schnelle abkühlen durch kaltes Wasser eher der Not dienen und nicht stabil sind, beziehen wir uns hierbei einmal nur auf die Aquarium Lüfter.

Die Funktionsweise und Bauart von Lüftern haben wir bereits geschrieben. Hier sollte die Fragen nicht „wie groß soll mein Lüfter sein?“, sondern eher „wie viele Lüfter sollte ich anbringen?“ lauten.
Generell gilt, je größer dein Aquarium ist, umso mehr Lüfter benötigst du, um das Wasser ordentlich und gleichmäßig kühlen zu können.

Die häufigsten Varianten auf den Markt sind Modelle mit jeweils 2, 4 oder sogar 6 Lüftern.
Je mehr Lüfter zum Einsatz kommen, desto schneller kühlt das Wasser natürlich ab.
Es empfiehlt sich aber, die Lüftermenge entsprechend der Größe des Aquariums anzupassen.

Bei den Bauarten mit der internen Walze wiederum, geht es nicht um die Stückzahl, sondern um die Länge. Wie bei diesen Lüftern gilt auch hier, passe die Länge an dein Aquarium an.

💡 Anmerkung: Vorteilhaft ist hierbei die Steuerung über ein Thermostat. So kannst du die Lüfter automatisch zu- und abschalten lassen. Das Wasser wird somit auch nicht zu kalt und auch nicht zu warm.

Lautstärke

Lüfter haben, je nach Bauart und Größe, einen Lautstärkebereich von circa 49-70 Dezibel. Die durchschnittlichen Lüfter weisen zwischen 50 und 53 Dezibel auf, was vergleichbar mit einem älteren, laufenden PC ist.

Wasserverbrauch

Der Wasserstand im Aquarium schwankt durch verschieden Faktoren mitunter deutlich. Vor allem an heißen Sommertagen verliert das Aquarium unter anderen durch die geförderte Oberflächenbewegung und die draus entstehende Verdunstung eine Menge Wasser. Diese Menge lässt sich gut manuell mithilfe eines Gefäßes nachfüllen.

💡 Anmerkung: Durch die Verdunstung verschwindet lediglich das Wasser selber, nicht aber die darin enthaltenen Mineralien. Um starke Schwankungen bei den Parametern zu vermeiden, empfiehlt es sich, Wasser welches vorher durch eine Osmose-Anlage oder einen Vollentsalzer gefiltert wurde, zu benutzen.

Optional lässt es sich auch halbautomatisch über eine Dosierpumpe wieder einschleusen. Um die Wassermenge hier zu regulieren, solltest du den verlorenen Wasserpegel mittels einer Markierung am Aquarium und deinen Beckenmaßen errechnen.

Stromverbrauch

Auch wenn die Standard-Lüfter, wie wir sie auch um PC wiederfinden, die „größten“ Stromfresser unter den Lüftern sind, verbrauchen sie dennoch gerade einmal zwischen 5- 5,5 Watt. Also auch nicht sonderlich viel. Die Lüfter mit der Walze verbrauchen dahingehend im Vergleich nur noch 4- 4,5 Watt. Lüfter mit integrierter Nachtabschaltung liegen sogar nur noch bei 3,5- 4 Watt, bei eingeschalter Beleuchtung kommt dieser allerdings auf einen Verbrauch von 8 Watt.

Nehmen wir uns also den Mittelwert von 4 Watt und gehen davon aus, dass der Lüfter wirklich 8 Stunden am Tag laufen muss. Dann kommen wir auf einen Verbrauch von 32 Watt am Tag. Rechnen wir das auf Jahr hoch sind es 11,68 kWh. Bei einem durchschnittlichen Preis von 0,32€ sind das 3,74€, die wir an Betriebskosten haben, wenn der Lüfter das ganze Jahr läuft.


Fazit

Das Fazit zum Aquarium Kühler

So vielfältig wie man sein Aquarium gestalten kann, so vielfältig sind auch die Methoden, das Wasser bei hohen Temperaturen zu senken. Neben vielen kurzzeitigen Methoden, gibt es auch sehr gute und professionelle Dauerlösungen auf dem Markt.
Es kommt dabei immer auf die persönliche Situation an. Im Sommer braucht man in einer Dachgeschosswohnung beispielsweise viel mehr Kühlleistung, als in einer Erdgeschosswohnung.
Investiere lieber ein paar Euro mehr in eine fertige Lösung, anstatt irgendwelche waghalsigen Behilfsbauten über dein wunderschön hergerichtetes Aquarium zu hängen.

Wichtig bei der Kühlung ist es, immer darauf zu achten, den Aquarienbewohnern keine zu starken Temperaturschwankungen zuzumuten.

Wenn du früh damit anfängst, für die richtige Wassertemperatur vorzusorgen, bewahrst du an heißen Tagen einen kühlen Kopf.

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FAQ rund um das Thema Aquarium Kühler

Trotz des Umfangs in diesem Ratgeber, haben es ein paar Fragen nicht geschafft genauer thematisiert zu werden. Antworten darauf geben wir dir hier dennoch so gut es geht.

Wie warm sollte mein Aquarium sein?

Da die Aquarienbewohner und Pflanzen meist aus wärmeren Regionen kommen, bevorzugen sie auch höhere Temperaturen. Ein Temperaturbereich zwischen 24 und 26 °C eignet sich hervorragend für ein optimales Leben. Pflanzen sind weniger temperaturanfällig als Krebse, Fische oder Garnelen.

Wie oft muss man das Wasser im Aquarium wechseln?

Grundsätzlich wechselt man nicht mit einem Mal das gesamte Wasser. Lediglich 30 % des Inhaltes sollten pro Wechsel getauscht werden. Einen Wechsel sollte man alle 14 Tage vornehmen.

Warum sterben so viele Fische in meinem Aquarium?

Durch die hohe Wassertemperatur kommt auch der Sauerstoffmangel. Um dies zu vermeiden, solltest du entweder die Sauerstoffzufuhr anpassen oder die Temperatur im Wasser mittels Aquarium Kühler senken.


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