Aquariumsand: Unterschätzt, vergessen und doch brilliant

In der ursprünglichen Aquaristik lag der Fokus eines Aquariums stark auf den Tierbesatz. Farbenfrohe Fische, munter umherschwimmende Garnelen und die allseits beliebten Welse durften in keinem Aquarium fehlen. Für den Großteil dieser Tiere ist Aquariumsand bestens geeignet. Dadurch genoss der Sand als Aquarium Bodengrund eine unfassbare Beliebtheit.

Aquariumsand und Soil im Vergleich
Aquariumsand ist im Vergleich zu Soil viel feiner. Dies bringt viele Vorteile mit sich, die deine Tiere zu schätzen wissen. Leider ergeben sich aus der feinen Körnung auch einige Nachteile. Welche dies sind, erfährst du in diesem Beitrag. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

In der modernen Aquaristik liegt der Fokus der Aquarianer jedoch nicht länger ausschließlich auf den Tieren. Stark bepflanzte und farbenfrohe Aquascapes sind so beliebt, wie noch nie.

Wir zeigen dir, ob Aquariumsand für dich geeignet ist und auf was du vor dem Kauf achten solltest. Wir hoffen wir können all deine Fragen beantworten.

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Was ist Aquariumsand?

Aquariumsand ist nur eine von vielen weiteren Sandarten. Eins haben jedoch alle Arten gemeinsam: Sand ist im Grunde ein Lockersediment, welches überwiegend aus Mineralkörnern mit einer unterschiedlichen Korngröße besteht.

In der Aquaristik unterscheiden wir den Bodengrund in natürliche und in speziell eingefärbte, mit einem Kunstharz ummantelte Substrate. Im Vergleich zu dem beliebten Aquarium Soil ist Aquariumsand und Aquarium Kies absolut frei von Nährstoffen und beeinflussen daher nicht die Wasserwerte.

💡 Anmerkung: Der Hersteller Seachem bietet mittlerweile spezielle Bodengrundsubstrate an, die aus natürlichen Tonmineralien bestehen. Das erlaubt den Hersteller Aquariumsand anzubieten, der eine Vielzahl an nützlichen Nährstoffen wie Spurenelemente, Eisen und Makronährstoffe enthält.
Vor- und Nachteile im Überblick

Alle Vor- und Nachteile von Aquariumsand im Überblick

Vorteile:

  • erzeugt natürlichen Look
  • bietet Pflanzen Halt
  • für grabende und grundelnde Fische geeignet
  • dient als Hygienemittel für viele Tierarten
  • verschiedene Farben und Körnung lassen einem kreativen Freiraum
  • als gedüngte Variante eine Alternative zu Soil
  • schöner Kontrast zu Tieren möglich

Nachteile:

  • schlechte Durchströmbarkeit
  • zu feiner Sand besitzt hohen Pflegeaufwand
  • hohe Aufbauten in Aquascapes schlecht realisierbar

Verschiedene Sandarten

Aquariumsand hebt sich von klassischen Sandarten stark ab. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl an verschiedenen Arten. Zum Beispiel: Spielsand, Baustellensand, Fallschutzsand, Reitstallsand und der Aquariumsand. Alle Arten besitzen unterschiedliche Eigenschaften und wurden, wie der Name bereits vermuten lässt, für verschiedene Bereiche bearbeitet.

Baustellensand ist verhältnismäßig scharfkantig, ungleichmäßig und grob. Dadurch komprimiert sich diese Sandart stark und ist für Tiere wie bspw. Welse vollkommen ungeeignet. Spielsand hingegen besitzt einen hohen Anteil von Feinstaub. Dadurch wird dieser extrem schmierig und lässt das Wasser stark trüben. Generell lässt sich sagen, dass jede Sandart, die nicht explizit für das Aquarium hergestellt wurde, eine gewisse Verunreinigung oder Belastung aufweist.

Der eigentliche Aquariumsand ist weder scharfkantig, ungleichmäßig noch komprimiert er sich zu stark. Es gibt keine chemischen Zusätze und das Wasser bleibt durch den geringen Anteil von Feinstaub immer glasklar. Dennoch hat Aquariumsand im Vergleich zu anderen Sandarten seinen Preis, jedoch kannst du dir bei dieser Art sicher sein, dass deine Tiere nicht verletzt werden und dein Wasser keiner Belastung ausgesetzt wird.

💡 Hinweis: Du solltest auf jeden Fall die Finger von außergewöhnlich günstigen Angeboten von No-Name Firmen lassen. Bei diesen Marken kannst du dir nicht sicher sein, dass der Sand auch speziell für Aquarien hergestellt wurde. Dadurch setzt du deine Aquarienbewohner einem ungemeinen Risiko aus, welches du nicht eingehen solltest.

Unterschied Aquariumsand und Aquarium Kies

Den Unterschied zwischen Aquariumsand und Aquarium Kies zu erläutern, klingt im ersten Moment wahrlich merkwürdig und banal. Kennst du den Unterschied zwischen feinem Aquarium Kies und Aquariumsand? Im Grunde ist Sand nichts anderes als feinerer Kies. Wenn wir von Sand im Allgemeinen reden, sprechen wir über Mineralkörner die eine Korngröße von 0,063 bis 2 Millimeter aufweisen.

Genau in dieser Korngröße liegt der Unterschied zwischen Aquarium Kies und Aquariumsand. Kies beschreibt eine vorliegende Korngröße von 2 bis 63 Millimeter. In der Aquaristik ist ein sehr grober Kies von bis zu 18 Millimeter Korngröße durchaus einsetzbar, jedoch verwenden nur die wenigsten solch ein groben Kies in ihrem Aquarium.


Aufgaben und Funktionen von Aquariumsand

Sand ist ein Bodengrund, wie jeder andere auch. Dadurch besitzt auch dieser Bodengrund zahlreiche Aufgaben, die es tagtäglich zu erfüllen gilt. Im Aquarium wird Sand häufig als Dekorationsmittel eingesetzt. Im Aquascaping ist dieser äußerst beliebt, um kleine Wege oder Flussläufe unter Wasser nachzubilden. Dieser dekorative Zweck ist bereits eine Aufgabe von Aquariumsand, die wohl die meisten bereits kennen. Doch besitzt Aquariumsand noch andere Aufgaben?

Sand erzeugt einen starken Kontrast zu anderen Bodengrundarten
Aquariumsand dient in deinen Becken als starker Kontrast zu dunklen Bodengrundarten wie Soil. Dadurch kannst du unter Wasser eindrucksvolle Flussläufe oder Wege erzeugen. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Aquariumsand bietet am bodenlebenden Tieren Schutz, dient diesen Tierarten als Hygienemittel, schenkt Pflanzen jede Menge Halt und ist das zu Hause von nützlichen Bakterien. Doch nicht nur auf die Tierwelt oder die Pflanzen hat Aquariumsand einen gewissen Einfluss. Selbst uns als Betrachter kann Aquariumsand und der Bodengrund im Allgemeinen beeinflussen.

Schutz für Tiere

Ein Bodengrund gehört in jedes Aquarium. Die Tiere sind aus der Natur durch ihre Instinkte an einen Bodengrund gebunden. Viele Tierarten suchen den Schutz in Bodennähe. Dies lässt die Tiere gerade in einer Dunkelphase an Sicherheit gewinnen. Manche Tierarten gehen sogar so weit, dass sie sich nachts verbuddeln, um in Sicherheit zu sein. Fehlt es den Tieren an dieser Sicherheit, sind sie dauerhaften Stress ausgesetzt. Dies führt zu einem schnellen ableben durch Nahrungsverweigerung und puren Stress.

Halt für Pflanzen

Durch die feine Körnung bietet dieser Bodengrund den Wurzeln deiner Pflanzen optimalen Halt. Doch aufgepasst: Wählst du die Körnung zu fein aus, kann dies das Wachstum der Pflanze beeinflussen. Verwende deshalb nur eine Deckschicht aus feinem Sand. Die Wurzeln der Pflanzen können sich durch einen groben Aquariumsand als Untergrund besser entfalten. Der feine Sand als Deckschicht lässt selbst die feinen Wurzeln von Bodendecker nicht los.

Quartier von Bakterien

Beim Thema Bakterien ist Aquariumsand eher im Nachteil gegenüber anderen Bodengrundarten. Durch die feine und glatte Oberfläche siedeln sich nur wenige Bakterien an. Um diesen Nachteil auszugleichen, gibt es mehrere Varianten.

Sandarten wie die Seachem Flourite-Böden oder der ADA Power Sand weisen eine für Sand verhältnismäßig große Oberfläche auf. Eine weitere Möglichkeit stellt das Kombinieren verschiedener Bodengrundarten dar. Im hinteren Bereich deines Aquariums könnten beispielsweise Lavabruch und Soil zum Einsatzkommen, wohingegen der Aquariumsand im Vordergrund zum Einsatz kommt. Dadurch kombinierst du die Vorteile vieler Bodengrundarten und du erhältst eine unfassbar gute Filterwirkung.

Die letzte Variante klingt ein wenig suspekt. Du kannst getrost auf die Filterwirkung vom Bodengrund verzichten, wobei wir das weniger empfehlen. Um trotz alledem eine ausreichende Filterwirkung zu erzielen, solltest du einen Außenfilter einsetzen, der wiederum durch Sinterglasröhren eine extrem große effektive Oberfläche besitzt. Dadurch kannst du dein gesamtes Aquarium mithilfe des Filters ausreichend biologisch reinigen.

Hygienemittel für Fische

Viele Tierarten benötigen Aquariumsand, um sich zu säubern und ihre Kiemen durchzuspülen. Erkundige dich deshalb vor dem Kauf, ob deine Fischarten ebenfalls Aquariumsand benötigen, um sich zu reinigen. Sollte es bereits zu spät sein und du besitzt schon Tierarten, die sich gerne im Sand säubern, dann solltest du eine kleine Sandinsel anlegen.

Diese Sandinsel kannst du mithilfe eines kleinen Glasgefäßes und natürlich feinem Aquariumsand errichten. Versuche in deinem bestehenden Bodengrund ein kleines Loch zu graben oder gegebenenfalls über einen Schlauch abzusaugen. In dieses Loch stellst du dein Gefäß und befüllst es vorsichtig über ein Rohr mit Sand. Dadurch hältst du die Trübung deines Wassers gering und schaffst eine wohlfühle Oase für deine Tiere.

Brutstätte der Fische

Der Bodengrund dient den Tieren nicht ausschließlich zum Schutz. Es gibt eine Vielzahl an Tierarten, die nach einer Paarung eine Brutstätte im Aquariumsand errichten, umso die Jungtiere besser beschützen zu können. Manche Arten sind so empfindlich, dass diese sich erst paaren, wenn alles zur absoluten Zufriedenheit ist.

Falls du Probleme bei der Zucht hast, solltest du dich darüber erkundigen, wie die Tiere ihre jungen in der Natur aufziehen und gegebenenfalls Aquariumsand als Unterstützung mit einbringen. Oftmals fehlt nur eine Kleinigkeit, damit die Tiere anfangen sich zu paaren.


Was für Aquariumsand gibt es?

Aquariumsand gibt es in verschiedenen Körnungen, Farben und Mineralien. Diese Eigenschaften haben sowohl auf uns Menschen, als auch auf unsere Aquarienbewohner einen starken Einfluss.

Es gibt Tierarten, die sich mit einer dunkeln Sandfarbe wohler fühlen und auch welche, die einen hellen Untergrund bevorzugen. Bei der Korngröße gibt es ebenfalls wählerisch Tierarten, die eine feine oder eine grobe Körnung bevorzugen. Grundsätzlich solltest du dir vor dem Einrichten eines Aquariums Gedanken über deinen späteren Besatz machen.

Eine verhältnismäßig neue Art von Aquariumsand stellen die Flourite-Böden von Seachem dar. Für einen Aufpreis erhältst du mit dieser Sandart einen Bodengrund, der reich an Nährstoffen ist aber den pH-Wert deines Wassers nicht beeinflusst.

Farbe

Die Farbe von Aquariumsand spielt nur für uns Menschen eine besondere Rolle. Ein heller, gelblicher Sand vermittelt uns einen warmen und gemütlichen Eindruck. Reiner weißer Sand hingegen, wirkt auf uns eher kühl, steril und ungemütlich.

Grundsätzlich gibt uns die Natur optimale Farben für den Aquariumsand vor. Flussläufe in afrikanischen Ländern besitzen von Natur aus häufig hellgraue bis weiße Farbtöne. Die des Amazonas hingegen besitzen unterschiedlichste Farben. Von dunkelrot, schwarz bis eine bräunliche Richtung ist alles vorhanden.

💡 Hinweis: Ein heller Bodengrund eignet sich gut, um Tiere zu beobachten. Ein dunkler Bodengrund hebt knallige Farben der Tiere weiter hervor und erzeugt einen schönen Kontrast.

Versuche bei deinem Layout den Aquariumsand einzusetzen, welcher in den Herkunftsländern der Tiere typisch ist. Setzt du keine Tiere in dein Aquarium ein, dann ist die Farbe reine Geschmackssache, obwohl du einen schönen Kontrast aus einem dunklen Bodengrund und deinen Aquarienpflanzen erhältst.

Körnung

Die Körnung ist für Tiere das wichtigste Element. Tierarten wie bspw. Welse bevorzugen eine geringe Korngröße, andere Tierarten wie bspw. Garnelen bevorzugen eine etwas größere Körnung, damit sie den Bodengrund besser nach Nahrung durchsuchen können. Welche Körnung du verwendest, solltest du zum einen an deinem Aquarium und zum anderen an deinen Tieren entscheiden.

💡 Anmerkung: In kleinen Aquarien bis 100L ist eine feine Körnung vorteilhaft. Durch eine grobe Körnung entsteht bei einem kleinen Aquarium ein drückendes Gesamtbild. Dadurch wirkt das Aquarium noch kleiner, als es in Wirklichkeit ist und eine Tiefenwirkung lässt sich nur noch schwer erzielen.

Feine Körnung

Als feine Körnung bezeichnen wir Aquariumsand, der eine Korngröße von weniger als 0,5 mm aufweist. Diese geringe Korngröße schenkt den Wurzeln von Bodendeckern und Pflanzen jede Menge Halt. Eine feine Körnung ist für Nano Aquarien definitiv von Vorteil. Es entsteht ein stimmiges Gesamtbild und du kannst eine Tiefenwirkung erzielen.

Grabende und grundelnde Fische bevorzugen ebenfalls feinen Aquariumsand. Dieser dient solchen Tierarten als Hygienemittel, um Kiemen durchzuspülen und zu säubern. Außerdem lässt sich der feine Sand einfacher durchwühlen, was grabenden Tierarten zusätzlich entgegenkommt.

Eine feine Körnung besitzt jedoch nicht ausschließlich positive Eigenschaften. Durch eine feine Körnung siedeln sich Bakterien schlechter an und die Strömung im Boden nimmt ab. Um diesen negativen Eigenschaften entgegenzuwirken, sollte solch feiner Aquariumsand nur als obere Schicht oder in abgegrenzten Bereichen verwendet werden.

💡 Hinweis: Optimal wäre ein Bereich deines Aquariums mit Lavabruch und Soil auszustatten und den vorderen Bereich mit Sand zu dekorieren. Dadurch erhältst du eine große Siedlungsfläche für Bakterien und deine Tiere haben genug Sand, um sich wohlzufühlen.
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Grobe Körnung

Eine grobe Körnung ab 0,5 mm bis 2 mm ist in der Aquaristik eine gängige Größe. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Durch diese Korngröße ist eine gewisse Strömung im Bodengrund vorhanden. Die Siedlungsfläche ist ebenfalls größer gegenüber feinem Aquariumsand und es fühlen sich ebenfalls viele Tiere sehr wohl. Auch hier macht es wieder die Kombination aus den verschiedenen Korngrößen und Bodengrundarten.

Auf dem feinen Aquariumsand solltest du bei grundelnden und grabenden Fischen nicht verzichten. Der grobe Sand ist jedoch für Garnelen und einigen Krebsarten angenehmer. Versuche auch hier mit verschiedenen Bodengrundarten in deinem Aquarium zu arbeiten und so ein möglichst angenehmes Klima für deine Tiere zu erzeugen.

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Aquariumsand mit Nährstoffen

Eine neue Art von Aquariumsand etabliert sich immer mehr. Die Rede ist von Aquariumsand, der aus bestimmten Mineralien besteht und dadurch deine Pflanzen langjährig mit Nährstoffen versorgen kann. Anbieter für diese Sandarten sind Seachem und ADA. Diese Sandarten gibt es ebenfalls in verschiedenen Körnungen und Farben. Der Vorteil dieser Sandarten ist das bereits vorhanden sein von reichlichen Nährstoffen. Dadurch wird dieser Sand zu einer echten Alternative gegenüber Aquarium Soil.


Schwierigkeiten von Aquariumsand

Aquariumsand weist einige Nachteile auf, die wir dir nicht vorenthalten wollen. Dieser Nachteil bezieht sich auf die Strömung im Bodengrund. Durch die feine Körnung hat es das Wasser schwer sich einen Weg durch den Boden zu bahnen. Aus diesem Grund wird bei Soil eine Schicht Lavabruch eingebracht, um diese Strömung im Boden zu gewährleisten.

Der Sand im Aquarium bietet diese Möglichkeit nicht, weshalb Futterreste, Kot und abgestorbene Pflanzenreste in dem Bodengrund versickern und verwesen. Abhilfe kannst du dir mit einem Mulmsauger schaffen. Mit diesem lockerst du den Aquariumsand immer wieder auf und saugst die Reste ab. Um Fäule im Bodengrund vorzubeugen, solltest du regelmäßig beim Wasserwechsel die Oberfläche vom Bodengrund absaugen. Außerdem ist es sinnvoll an verschiedenen stellen im Aquarium zu füttern, die Futtermenge anzupassen und einige grabende Tierarten einzusetzen.

Aquariumsand und Soil vermischt
Aquariumsand vermischt sich schnell mit anderen Bodengrundarten wie Soil. Fülle den Sand vorsichtig in dein Becken und trenne ihn durch Hardscapes von anderen Arten. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Verwendest du das Seachem Flourite oder den ADA Power Sand, kannst du bequem Bodendecker einpflanzen und so eine Schutzschicht erzeugen. Dadurch verbaust du dir jedoch die Vorteile, weshalb diese Methode zwar effektiv ist, jedoch nicht für jeden infrage kommt.


Aquariumsand kaufen: Darauf gilt es zu achten

Aquariumsand besitzt viele Vorteile sowie Nachteile. Beachtest du einen sinnvollen Bodengrundaufbau in Form von verschiedenen Ebenen, steht einem erfolgreichen betreiben des Aquariums nichts mehr im Weg.

Der Einsatz von Sand im Aquarium ist dabei nicht für jeden empfehlenswert. Aquascapes lassen sich nur schlecht mit einem reinen Aquariumsand Aufbau realisieren. Er bietet dir zu wenig halt und rutscht ständig nach, weshalb es hier schwer wird eine Tiefenwirkung zu erzielen.

Weiterhin solltest du dir bewusst sein, dass grabende und grundelnde Tiere dafür bekannt sind, regelmäßig frisch eingepflanzte Pflanzen auszubuddeln. Aus diesem Grund verwenden viele Aquarianer überwiegend Aufsitzerpflanzen in Kombination mit Hardscape. Weiterhin Nutzen die Aquarianer ein klar strukturiertes Layout, in dem diese Fische nicht graben können oder setzen diese Tiere erst ein, nachdem die Pflanzen sich fest verwurzeln konnten.

Solltest du zu Aquariumsand tendieren, möchten wir dir ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, damit du den richtigen Aquaiumsand für dich findest und erfolgreich starten kannst.

Anwendungsbereich

Aquariumsand ist nicht für alle Aquarianer gleich gut geeignet. Der lockere Bodengrund lässt sich nur schwer auftürmen und schweres Hardscape lässt den Aquariumsand wieder abrutschen. Aus diesem Grund eignet sich Sand in Aquascapes ausschließlich als Dekorationsmittel.

Es lassen sich auch eindrucksvolle Aquascapes mit einem reinen Sandboden realisieren, jedoch solltest du schon das eine oder andere Layout aufgebaut haben, damit du trotz alledem eingeschränkten Bodengrundaufbau eine gewisse Tiefenwirkung erzeugst.

Für all diejenigen die einen hohen Tierbesatz in Form von grabenden und grundelnden Fischen besitzen, ist Aquariumsand die richtige Wahl. Du verwöhnst damit die Tiere und es entsteht ein angenehmes Klima. Achte vor dem Kauf neuer Tierarten darauf, welche Anforderungen für die Haltung gestellt werden.

Korngröße und Farbe

Die Korngröße sowie die Farbe solltest du je nach Tierart in deinem Aquarium bestimmen. Kommt in ihrem Herkunftsland überwiegend eine dunkle Sandfarbe vor, dann solltest du ebenfalls eine dunkle Farbe verwenden. Auch die Korngröße lässt sich anhand der Tiere ableiten. Garnelen und Krebse bevorzugen eine grobe Körnung. Hingegen viele Fischarten eine feine Körnung bevorzugen.

Hältst du mehrere Tierarten in deinem Aquarium, so kannst du dein Becken in verschiedene Bereiche unterteilen. Du wirst sehen, dass die Tiere sich instinktiv dort vermehrt aufhalten werden, wo du die Natur am besten nachahmen konntest.

💡 Hinweis: Möchtest du deinen Tieren etwas Gutes tun, solltest du dich so nah wie möglich an der Natur orientieren.

Möchtest du keine Tiere in deinem Aquarium einsetzen, dann empfehlen wir dir schlichtweg auf dein Gefühl zu hören. Schau welche Farbe dich am meisten anspricht und wähle eine Körnung, die zu deinem Aquarium passt. Für ein Nano Aquarium eignet sich eine Körnung um die 1 mm und für größere Aquarien eine Körnung von ungefähr 2 mm. Das sind grobe Richtwerte. Besitzt du die Möglichkeit in einen Laden zu gehen, dann schaue dir vor Ort die verschiedenen Sandarten an und entscheide anschließend, welche du am stimmigsten findest.

Nährstoffreicher Aquariumsand

Nährstoffreicher Aquariumsand ist eine spezielle Sandart und sollte nur in stark bepflanzten Aquarien verwendet werden. Dieses Substrat ist dem Aquarium Soil sehr ähnlich und gibt kontinuierlich Nährstoffe in das Aquarium ab. Bei einer mangelnden Bepflanzung erhältst du ein Überangebot an Nährstoffen. Dies hat ein vermehrtes Algenwachstum zur Folge, welches dir nur Spaß und Zeit kostet.

💡 Hinweis: Grundsätzlich sind solche Sandarten gerade für Aquascape sehr beliebt. Du erhältst ähnliche Eigenschaften zu dem beliebten Aquarium Soil und zeitgleich eine natürlichere Optik.

Menge

Es gibt im Netz zahlreiche Formeln, Rechenwege und Tools, um den Aquarium Bodengrund berechnen zu lassen. Viele Aquarianer rechnen mit einem bestimmten Faktor, welche sie für alle Korngrößen verwenden. Leider ergibt sich aus solch einer Rechnung ein grober Fehler, da der Sand sich je nach Korngröße verschieden stark verdichtet.

Es ergeben sich deshalb folgende Faktoren:

  • Körnung von 0,5 bis 1 mm 1,9 kg/L
  • Körnung von 1 bis 2 mm 1,7 kg/L
💡 Hinweis: Mit verschiedenen Faktoren zu rechnen erlaubt dir ein genaueres Ergebnis, jedoch ist es nur selten notwendig einen so exakten Wert zu ermitteln. Rechnest du mit dem Faktor von 1,7 wirst du auch bei einer feinen Körnung kaum einen Unterschied merken.

Um die Menge zu berechnen benötigst du das Volumen, welches du für den Bodengrund einplanen möchtest. Das Volumen ergibt sich aus der Länge, der Tiefe sowie der Höhe der Bodengrundschicht deines Aquariums. Wir rechnen dir einmal aus, wie viel Aquariumsand du für ein Dennerle 55L Scaper’s Tank benötigen würdest. Die Länge des Aquariums beträgt 450 mm, die Tiefe 360 mm und der Bodengrund soll 8 cm hoch sein. Für die Rechnung ist es wichtig alles in Zentimeter umzurechnen, um kein Fehler hereinzubekommen. Schlussendlich wird dieses Ergebnis durch 1000 geteilt, da wir so von Kubikzentimeter auf Liter kommen.

Länge x Tiefe x Bodengrundhöhe: 45cm x 36cm x 8cm / 1000 = 12,96L

Nun haben wir das Volumen errechnet, welches unser Bodengrund später einmal besitzen soll. Da wir Aquariumsand mit einer Körnung von 1 mm einsetzen möchten, multiplizieren wird dieses Volumen mit dem Faktor 1,7.

12,96L × 1,7 kg/L = 22,032 Kg

Wir benötigen für ein 55L Dennerle Scaper’s Tank ungefähr 22Kg Aquariumsand, um im gesamten Becken eine Höhe von ungefähr 8 cm zu erreichen.

Reinigung

Der Aquariumsand muss regelmäßig gereinigt werden. Dabei musst du den Aquariumsand bereits bei Ankunft das erste Mal reinigen. Das ist notwendig, da der Aquariumsand bereits hunderte Kilometer auf der Autobahn zurückgelegt hat, einigen Monate in einem Lager lag oder schlichtweg durch die Produktion nicht zu 100 % rein ist.

💡 Hinweis: Damit du den Aquariumsand nicht zwingend waschen musst, achte vor dem Kauf darauf, ob der Sand schon vorgewaschen ist, sodass dieser nicht nochmal gewaschen werden muss. Grundsätzlich ist es sinnvoll auch vorgewaschenen Sand noch einmal selbst zu waschen um sicher zu gehen, dass sich dein Aquarium Wasser nicht eintrübt.

Falls dein Aquariumsand nicht vorgewaschen ist, stellen wir dir einmal eine kleine Anleitung bzw. Vorgehensweise zur Verfügung, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:

Um dein Aquariumsand zu waschen, benötigst du einen sauberen Eimer. Dieser Eimer sollte niemals mit Reinigungsmittel oder irgendwelchen Schmutz in Berührung gekommen sein. Steht der Eimer bereit, schüttest du etwas vom Sand in den Eimer, füllst anschließend Leitungswasser ein und rührst kräftig durch. Anschließend wartest du einen kurzen Moment und schüttest das getrübte Wasser vorsichtig weg, damit so wenig wie möglich Aquariumsand mit ausgespült wird. Diesen Vorgang wiederholst du so lange, bis der gesamte Aquariumsand gewaschen.

Aquariumsand mithilfe eines Sand Flatteners glätten
Im Aquariumsand siehst du jegliche Unebenheiten. Aus diesem Grund solltest du nach einem Wasserwechsel, der Reinigung oder nach dem starken umgegraben deiner Tiere deinen Sand mithilfe eines Sand Flatteners glätten. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Vorgedüngten Aquariumsand wie der ADA Powersand mit Zusätzen darf nicht vorgewaschen werden. Achte immer auf die Herstellerangaben. Findest du auf dem Beutel oder im Internet nichts dazu, dann solltest du den Sand im Vorhinein waschen, um eine starke Trübung und Schadstoffe zu verhindern.


Fazit

Fazit zum Aquariumsand

Aquariumsand ist ein sehr unterschätzter Bodengrund. In der modernen Aquaristik hat dieser leider an Wert verloren, jedoch ebenen die neuen Sandarten von ADA und Seachem einen neuen Weg.

Der Aquariumsand besitzt viele Vorteile, die es nur zu erkennen gilt. Beachtest du ein paar Kleinigkeiten wie den Bodengrundaufbau, das richtige bestücken deines Filters und das regelmäßige Reinigen deines Bodengrundes, steht dir und deinem Erfolg mit Aquariumsand nichts mehr im Weg.

Sand im Aquarium ist spezielle für deine Aquarienbewohner ein wahrer Segen. Dabei ist es notwendig zu wissen, ob du feinen oder groben Aquariumsand benötigst. Erkundige dich vor jedem Kauf einer neuen Tierart darüber, welche Haltebedingungen diese aufweist und spare nicht am falschen Ende. Deine Tiere werden es dir danken.

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Das Aquariumsand FAQ

Folgende Fragen wollen wir dir nicht vorenthalten:

Was für ein Sand fürs Aquarium?

Ins Aquarium gehört spezieller Aquariumsand. Dieser ist spezielle für Aquarien hergestellt worden und ist weder scharfkantig noch belastet. Die Körnung, die Farbe sowie die Menge solltest du je nach Tierbesatz und Aquarium auswählen.

Sand oder Kies fürs Aquarium?

Für Tiere ist Sand meistens die bessere Wahl, da dieser nicht so scharfkantig und grob wie Kies ist. Außerdem lässt sich der Sand besser durchwühlen, was gerade grabenden und grundelnden Fischen sehr entgegenkommt.


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