pH-Wert Aquarium: Ein unerlässlicher Fakor!

Wenn du ein langjähriges, lebendiges und fröhliches Aquarium besitzen möchtest, das als ein schönes Zuhause für deine Lieblingsfische dient, gibt es unerlässliche Faktoren, auf die du achten solltest. Unter anderem zählt dazu der sogenannte pH-Wert des Wassers im Aquarium. Aber was ist der pH-Wert überhaupt?

Teststreifen für die Ermittlung pH-Wert Aquarium.
Der pH-Wert im Aquarium ist für all deine Aquarienbewohner ein bedeutungsvoller Wert. Einige Fischarten reagieren sehr sensibel auf einen schwankenden pH-Wert. Was den pH-Wert beeinflusst und wie du ihn stabilisieren kannst, erfährst du in diesem Beitrag. | © Sascha & Phil – aquascape-aquaristik.de

Sicherlich hast du schon einmal vom pH-Wert unserer menschlichen Haut gehört. Dieser liegt bei ca. 5,5. Nur was genau heißt das? Nicht nur für uns Menschen ist dieser chemische Wert von Bedeutung, sondern auch für unser Aquarium. Inwiefern der pH-Wert das Leben deines Aquariums beeinflusst, wie du den perfekten pH-Wert im Aquarium erreichst und auch beibehältst, erfährst du im folgenden Beitrag!

Der pH-Wert im Aquarium – Allgemeines und über seine Bedeutung

pH ist die Kurzform für „pondus Hydrogenii“ und wird übersetzt als „Gewicht des Wasserstoffes“. Das beschreibt die Konzentration der Wasserstoff-Ionen in einer Lösung. Kurzgesagt gibt der pH-Wert den Säuregehalt einer Flüssigkeit, in dem Falle also des Wassers deines Aquariums, an. Dieser ergibt sich aus dem CO2-Gehalt und der Karbonathärte des Wassers.

Der pH-Wert lässt sich auf einer Skala von 1-14 messen. Dabei bedeutet ein pH-Wert von 0 stark saures Wasser. Ein pH-Wert von 14 beschreibt hingegen stark alkalisches (oder auch basisches) Wasser. Bei einem Mittelwert, also ein pH-Wert von 7, ist das Wasser neutral. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass das Wasser dann weder alkalisch noch sauer ist. Beispielsweise hat unser herkömmliches Leitungswasser ebenfalls einen eher neutralen pH-Wert von ca. 7.

Außerdem ist der pH-Wert durch die Temperatur von Flüssigkeiten beeinflussen. Bei höherenTemperaturen steigt der pH-Wert an, wohingegen bei niedrigeren Temperaturen der pH-Wert sinkt.

pH-Werte im Überblick

  • Flüssigkeiten mit einem pH-Wert < 7 sind Säuren.
  • Flüssigkeiten mit einem pH-Wert = 7 sind neutral.
  • Flüssigkeiten mit einem pH-Wert > 7 sind Basen / Laugen.

Wie beeinflusst der pH-Wert dein Aquarium?

Der Säuregehalt ist einer der wichtigsten Wasserwerte im Aquarium. Fische und Pflanzen aus unterschiedlichen Lebensräumen können demnach nur in einem gewissen pH-Bereich überleben.

Es ist wie im unserem Leben selbst; von einem Extreme ins andere ist selten gesund. Genauso verhält es sich auch mit dem Wasser in deinem Aquarium. Für Wasserpflanzen spielt der pH-Wert eine entscheidende Rolle bei der Aufnahme und Verfügbarkeit von wichtigen Nährstoffen.

Deine Fische und Pflanzen bevorzugen meistens neutrales oder leicht saures Wasser. Dementsprechend wäre dabei ein pH-Wert von 6 bis 7 optimal. Die pH-Bereiche von 0 bis 4,5 und 9 bis 14 sind hingegen lebensfeindlich und tun der Lebenswelt deines Aquariums nicht gut. Es gibt allerdings auch einige europäische und afrikanische Arten, welche sogar leicht alkalisches Wasser mit einem pH-Wert von bis zu 8,5 bevorzugen. Daher solltest du dich bei der Anschaffung deiner Zierfische und Pflanzen gut über deren Herkunft informieren und dich gegebenenfalls in der Zoohandlung beraten lassen. Denn der optimale pH-Wert hängt von den ursprünglichen Habitaten von Fischen, Wirbellosen und Wasserpflanzen ab, welche durch den Standort entsprechenden Parameter vorgegeben haben, an welche die Lebewesen gewöhnt sind.


Den pH-Wert im Aquarium messen und kontrollieren

Den pH-Wert deines Aquarienwassers kannst du ganz einfach und unkompliziert selbst messen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

pH-Wert im Aquarium per Tröpfchentest bestimmen

Dabei musst du lediglich ein wenig Wasser deines Aquariums in ein mitgeliefertes Reagenzglas oder anderen Behälter füllen. Anschließend gibst du einige Tropfen der Chemikalie hinzu. Du kannst nun die Verfärbung des Wassers beobachten. Je nach Verfärbung ist es dir nun möglich, den pH-Wert entsprechend der Farbtabelle zu bestimmen. Die genauen Angaben zu Millilitern und Tröpfchen müsstest du dann der Produkt beiliegenden Beschreibung entnehmen.

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pH-Wert im Aquarium per Teststreifen bestimmen

Auch diesen Test kannst du ganz einfach selbst durchführen. Nimm den Streifen des Produkts und halte ihn nach Beschreibung eine kurze Zeit ins Aquariumwasser. Der Teststreifen verfärbt sich in der Folge an den Messstellen. Schon hast du deinen pH-Wert ermittelt.

Beide Testvarianten sind sehr simpel und ohne großen Aufwand durchzuführen. Auch manche Zoofachhändler führen eine Messung deines pH-Wertes durch, wenn du dir selbst unsicher sein solltest. Diese benutzen dann meist den Tröpfchentest, da diese ein zuverlässigeres und genaueres Messergebnis liefern, als der Streifentest.

Du solltest den pH-Wert im Aquarium einmal pro Woche und nach jeden Wasserwechsel kontrollieren, um einen stabilen pH-Wert für deine Fisch-und Pflanzenwelt zu gewährleisten.

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Wasserwerte, die den pH-Wert beeinflussen

Der pH-Wert ergibt sich aus dem CO2-Gehalt und der Karbonathärte des Wassers in deinem Aquarium. Diese stehen miteinander in einem festen Zusammenhang. Somit lässt sich der pH-Wert auch von anderen Werten beeinflussen, da er sich aus mehreren Faktoren zusammensetzt. Doch was tragen die Wasserwerte nun dazu bei und wie kann ich das Wissen nutzen, um selbst den pH-Wert zu beeinflussen?

Bei alkalischen pH-Werten (pH-Wert > 7) ist die Karbonathärte erwiesenermaßen höher. Bei einem sauererem pH-Wert (pH-Wert < 7) ist die Karbonathärte entsprechend geringer. Somit lässt sich der pH-Wert prima durch die Katbonathärte beeinflussen. Und das Kohlenstoffdioxid?

Hoffentlich hast du bereits eine CO2-Anlage in deinem Aquarium. Warum? Die CO2-Anlage ist unentbehrlich, um eine stabile Versorgung deiner Wasserpflanzen mit Kohlenstoff zu gewährleisten! Es dient quasi als Dünger. Deine Pflanzen und in der Folge auch deine Fische werden es dir danken.

Dein Aquarium ist ein geschlossenes System. Alles steht miteinander in Verbindung und beeinflusst sich gegenseitig. Wenn du also Kohlendioxid (CO2) in dein Aquariumwasser einspeist, senkt sich als Nebeneffekt nämlich auch der pH-Wert. Ein sehr geringer Anteil des im Aquarienwasser gelösten CO2 reagiert zu Kohlensäure. Und diese KohlenSÄURE ist dafür verantwortlich… richtig, dass dein pH-Wert eben sauerer wird, also sinkt. So kannst du dir das ganz einfach merken. Aber das ist wie gesagt eben nur ein netter Nebeneffekt. Durch die CO2-Anlage werden natürlich im Vordergrund trotzdem deine Wasserpflanzen mit Kohlenstoff versorgt. Demnach solltest du, nur um deinen pH-Wert zu senken, deine CO2-Einspeisung nicht drastisch erhöhen. Die meisten deiner Tiere werden nicht gut auf eine höhere CO2-Konzentration reagieren. Die Zielwerte der CO2-Konzentration liegen bei ca 20 bis 30 mg/l. Um diese beizubehalten, solltest du die Werte mit einem Dauertest überwachen.

CO2-Dauertest

Der CO2-Dauertest wird im Aquarium selbst installiert. Dabei handelt es sich um einen Behältnis aus Glas oder Acrylglas, welche eine Testflüssigkeit beinhaltet. Zwischen der Testflüssigkeit und dem Aquarienwasser befindet sich ein Kanal, welcher mit Luft gefüllt ist. Das gelöste CO2 in deinem Aquarienwasser diffundiert (bedeutet, dass etwas verschmilzt oder in einen anderen Stoff eindringt) nun durch diese Luftschicht und reagiert folglich mit der Testflüssigkeit. Diese Testflüssigkeit zeigt dir farblich den CO2-Gehalt im Aquarienwasser an. Ist der CO2-Wert optimal, verfärbt sich die Flüssigkeit grün. Bei einem zu niedrigen Wert wird die Flüssigkeit blau und bei einem zu hohen verfärbt sie sich gelb. Ist deine Testreagenz grün, ist also der vorgegebene Wert von 20 bis 30 mg/l erreicht. Die Flüssigkeit im Dauertest zeigt den Kohlendioxid-Gehalt im Aquarienwasser allerdings um einige Stunden zeitversetzt an.

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  • CO2 Messung im Aquarium: Durch Farbumschlag der Testflüssigkeit, welche in den Dauertest gefüllt wird, kann der CO2 Gehalt im Aquarium ermittelt werden. Wenn der CO2 Gehalt im Aquarium bei 20mg/l liegt, färbt sich die Lösung grün. Hinweis: Leider funktioniert der Test nicht mit flüssigem CO2 Dünger
  • Testflüssigkeit Made in Germany: Da der CO2 Gehalt im Aquarium Maßgeblich für die Gesundheit seiner Bewohner ist, sind wir keine Kompromisse eingegangen. Unsere 30 ml CO2 Testflüssigkeit wird in Deutschland in einer ISO Zertifizierten Produktionsstätte produziert

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CO2-Controller

Durch den CO2-Dauertest bist du nun darüber informiert, wie es um den Kohlendioxid-Gehalt in deinem Aquarium steht. Deine CO2-Anlage könntest du entsprechend manuell einstellen, um den pH-Wert in einem bestimmten Bereich zu halten. Um starke pH-Wert-Schwankungen aber zu vermeiden, um deine Fische und Pflanzen keinem Stress auszusetzen, kannst du auch automatisch CO2 zuführen lassen – durch einen sogenannten CO2-Controller. Wie funktioniert ein CO2-Controller?

Der pH-Wert im Aquarium wird mittels einer pH-Elektrode permanent gemessen. Den gewünschten pH-Wert lässt sich am CO2-Controller selbst einstellen. Gemäß der Einstellung des pH-Wertes, öffnet bzw. schließt der CO2-Controller ein Magnetventil (auch Nachtabschaltung genannt) an der CO2-Anlage. Dadurch erhält dein Aquarium entweder zusätzliches CO2, oder die CO2-Zufuhr wird gestoppt.

Ist der pH-Wert zu hoch, also über 7, öffnet sich das Magnetventil an der CO2-Anlage. Dein Aquarium erhält CO2. In der Folge senkt sich der pH-Wert wieder, bis dein eingestellter Wunschwert im Aquarienwasser, von zum Beispiel 7 oder 6,5 erreicht ist.

Ist der pH-Wert zu niedrig, wird dieses Magnetventil an der CO2-Anlage wieder geschlossen. Es entsteht somit weniger Kohlensäure und der pH-Wert steigt auf den gewünschten Wert.

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CO2-Diffusor

Gehen wir noch kurz auf die CO2-Anlage an sich ein. Dass diese unerlässlich ist zur Zufuhr von CO2, sollte nun klar sein. Trotzdem spielt das Zugabegerät an sich eine große Rolle, wenn es um die Effizienz der Zugabe geht. Hierbei solltest du auf einen sogenannten CO2-Diffusor zurückgreifen. Diese zerstäuben das CO2 in viele kleine Bläschen und erleichtern somit die Lösung des Gases im Aquarienwasser. Das CO2 wird mit entsprechendem Druck durch eine weiße Keramikmembran gepresst. Natürlich hast du auch hier wieder eine größere Auswahl an verschiedenen Ausführungen und Modellen. Entscheide oder probiere, welche dir am besten gefällt und am besten zu deinem Aquarium passt. Es gibt vorab aber Faktoren, auf welche du bei der Wahl eines Diffusors achten musst:

  • Welche CO2-Anlage verwendest du? Das ist insofern wichtig, da es Systeme mit Druckgas (mit Einweg- oder Mehrwegflaschen) und Bio-CO2 gibt. Bio-CO2-Anlagen arbeiten betriebsbedingt mit etwas weniger Druck, der auch stark schwanken kann. Die meisten Diffusoren arbeiten allerdings erst bei einem höheren. Konstanten CO2-Druck optimal.
  • Welches Gesamtwasservolumen umfasst dein Aquarium? Je größer dein Aquarium ist, desto größer sollte auch der zu verwendende Diffusor sein, bzw. Der Durchmesser der darin enthaltenen Keramikmembran. Das CO2-System sollte dann mit einem dementsprechend höherem Druck arbeiten. Wenn dein Aquarium 500 Liter oder mehr umfasst, ist es auch durchaus sinnvoll, zwei Diffusoren zu verwenden. Um eine besserer CO2-Verteilung in einem großen Becken zu gewährleisten, die beiden Diffusoren jeweils links und rechts im Aquarium installieren.

Weiterhin kannst du zwischen der Beschaffenheit eines Diffusors wählen. Soll er aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl bestehen? Die Auswahl ist entsprechend vorhanden, sodass du dir den perfekten Diffusor für dein Aquarium kaufen kannst.

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Den pH-Wert senken

Sollte der pH-Wert im Aquarium zu hoch, also zu alkalisch sein, solltest du diesen senken. Wenn du tropische Zierfische beheimatest weißt du vermutlich, dass diese leicht saures Wasser benötigen. Da reicht es nicht, das Aquarium mit unserem Leitungswasser zu füllen, da dieses, wie bereits festgestellt, einen pH-Wert von ca. 7 hat. Somit muss der pH-Wert gesenkt werden, damit deine Tierwelt optimale Lebensbedingungen hat. Wie stellst du das nun an? Es gibt auch hierfür wieder mehrere Varianten.

Soil-Bodengrund

Soil-Bodengründe für das Aquarium ist ein aktives Bodensubstrat. Sie werden aus natürlichen Tonerden vulkanischen Ursprungs gefertigt. Diese Erden sind bekanntlich reichhaltig an Spurenelementen und anderen Mineralien. Oft enthalten Soils auch Huminstoffe und Fulvosäure, welche wichtig für das Wohlbefinden und die Vitalität von Garnelen und Fischen sind.

Aquarium Soil hat die Fähigkeit, Kationen zu tauschen. Daher können Stil-Böden über eine längere Zeit Nährstoffe abzugeben. In der Folge wird das Aquarienwasser weicher und sauerer. Die Gesamthärte, die Karbonathärte und der pH-Wert werden verringert und auf ein ein weiches und leicht saueres Milieu eingestellt. Der pH-Wert liegt dann bei ca. 6,5. Dieses wird von den meisten Wasserpflanzen und tropischen Zierfischen bevorzugt.

Die Wirkung von Soil-Bodengründen ist allerdings nicht endlich. Er sollte somit auch bei nachlassender Wirkung ausgetauscht werden.

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pH-Wert senken mit Torf

Torf hat die Fähigkeit den pH-Wert auf niedrige Werte anzusäuern. Der pH Gartentorf kannst du beispielsweise im Handel erwerben. Dieser hat eine Kapazität von etwa 300 Härtelitern. Das bedeutet, dass 1 Liter Torf die Karbonathärte von 30 Litern Wasser um 10 Härtegrade senkt. Demnach würde der pH-Wert anschließend bei ca. 3 liegen.

Außerdem hat Torf noch weitere Vorteile für dein Aquarium: Es senkt nicht nur den pH-Wert, sondern wirkt auch antibakteriell, pilz-und algenhemmend, beugt Laichverpilzung vor und schützt die Schleimhaut der Fische.

⚠️ Achtung: es kann eine leichte Braunverfärbung entstehen. Wenn du dein Aquarienwasser also klar halten möchtest, kannst du dem mit entsprechenden Produkten entgegenwirken.
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Wasseraufbereitende Mittel

Natürlich kannst du auch ganz einfach wasseraufbereitende Präparate kaufen und diese deinem Aquarienwasser zuführen. Somit lässt sich der pH-Wert einfach und unkompliziert absenken. Bevor du diese allerdings einfach nach Augenmaß zugeben willst, bestimme hierbei vorher die Karbonathärte. Bei den meisten Produkten richtete sich die Zugabemenge nämlich nach der Karbonathärte, welche den pH-Wert stabilisiert.

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  • Die Karbonathärte wird präzise eingestellt und damit der pH-Wert dauerhaft reguliert

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Den pH-Wert erhöhen

Auch wenn dein pH-Wert eher niedrig, sprich leicht sauer oder neutral sein sollte, kann es natürlich trotzdem durchaus mal vorkommen, dass der pH-Wert im Aquarium zu niedrig ist. Wenn du beispielsweise afrikanische Arten wie Malawi oder Tanganjika besitzt, bevorzugen diese, entsprechend ihres Herkunftsgebiets, leicht alkalisches Wasser mit einem pH-Wert von 8 bis 8,5. Aus den vorangegangen Informationen über die Zusammensetzungen des pH-Wertes und der Beeinflussung dieses, lässt sich eine Erhöhung des pH-Wertes im Aquarium schnell zusammenfassen:

CO2-Gehalt reduzieren: Weniger CO2 kann weniger Kohlensäure freisetzen. Dadurch wird der pH-Wert nicht mehr gesenkt, sondern erhöht sich wieder.

Oberflächenbewegung erhöhen: CO2 lässt sich durch eine starke Oberflächenbewegung des Aquarienwassers austreiben. Um das ohne viel Arbeit herbeizuführen, kannst du die Ausströmung deines Filters so positionieren, dass diese sich knapp unter der Wasseroberfläche befindet. Noch besser geeignet wäre der Einsatz einer separaten Strömungspumpe.

Karbonathärte erhöhen: Diese Puffer und stabilisiert den pH-Wert. Auch hier bietet sich ein Wasseraufbereiter an, der die Karbonathärte nicht nur künstlich senken, sondern auch erhöhen kann.

Fazit: pH-Wert Aquarium

Fazit zum pH-Wert Aquarium

Wenn du bisher nicht wusstest, welche Bedeutung der pH-Wert für dein Aquarium hat, dann bist du nun auf jeden Fall auf dem neuesten Stand. Falls du also neuer stolzer Aquarienbesitzer sein solltest und bisher noch nicht so viel Erfahrung auf dem Gebiet hast, schau dir zunächst an, was für Fisch-und Pflanzenarten du beherbergst, und welche pH-Werte diese bevorzugen. Mach dich als nächstes am Messen des pH-Wertes.

Falls dieser etwas höher oder niedriger ist, als er sein sollte, brauchst du ja nun keine Panik zu haben. In diesem Beitrag findest du hoffentlich alles, was du brauchst, um ein Problem mit dem pH-Wert zu lösen oder zu umgehen.

Wir hoffen, dir hat der Beitrag geholfen und wünschen ein schönes Aquarienerlebnis!

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